Shadowrun 5e

Savage Worlds, eine Einführung

Dieses Thema im Forum "Savage Worlds" wurde erstellt von Sylandryl Sternensinger, 6. Februar 2007.

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  1. Sylandryl Sternensinger

    Sylandryl Sternensinger Ducktator Mitarbeiter

    Bei Savage Worlds handelt es sich um ein generisches Rollenspiel aus der Feder Shane Lacy Hensleys. Das Spiel folgt der Prämisse „Fast! Furious! Fun!“, was heißen soll, dass der Fokus vor allem auf schnellem aktionbetonten Spiel mit „Helden im besten Pulp-Sinne“ liegt.

    Grundlegendes zu den Regeln

    Die Attribute (Agility, Smarts, Spirit, Strenght und Vigor) und Skills werden mit Würfeln von einem W4 bis W12 (je höher, desto besser ;)) dargestellt, wobei in der Regel gegen einen Zielwert von 4 gewürfelt wird, jede weitere Überschreitung des Zielwertes um 4, ein so genannter Raise, bringt in der Regel zusätzliche Effekte, etwa zusätzlichen Schaden bei Angriffswürfen. Die Wild Cards (Spielercharaktere und besondere NSCs) dürfen dabei immer noch einen W6, den so genannten Wild Die, würfeln und das bessere Ergebnis verwenden; unwichtige NSCs (Extras genannt) nicht. Wobei noch angemerkt sei, dass bei Savage Worlds alle Würfel explodieren, also weitergewürfelt und addiert wird, solange ein Würfel das Höchstergebnis anzeigt. Eine weitere Besonderheit sind die Edges und Hindrances, die bei Savage Worlds den Charakter zum Teil weit mehr ausmachen, als die Skill- und Attributswerte. So können die meisten Edges im Laufe der Charakterentwicklung noch dazu gekauft werden. Während die Hindrances nicht nur übliche Nachteile darstellen, sondern es dem Spieler auch ermöglichen, über ihr Ausspielen, Bennies für seinen Charakter zu erwerben. Diese Bennies können im Spiel dazu genutzt werden Traitwürfe (Würfe auf Attribute und Skills) zu wiederholen, Schaden zu absorbieren oder, falls am Ende der Spielsession noch einige übrig sind, mit etwas Glück (bei einer 5oder 6 auf einem W6) einen zusätzlichen XP pro Bennie zu bekommen.

    Charaktererschaffung und –entwicklung

    Die Charaktererschaffung läuft über ein Punkteverteilungssystem. Auch die Charakterentwicklung ist simpel gehalten, alle 5 XP gibt es einen „Level Up“, bei dem der Spieler frei entscheiden kann, ob er Skills verbessern oder neu erwerben, ein Edge hinzubekommen oder gar (einmal pro Rang) ein Attribut steigern möchte. Alle 20 XP steigt der Charakter in einen höheren Rang auf, was dem Charakter Zugang zu neuen Edges verschafft, bis bei 80 XP mit dem „legendary Rank“ der höchste Rang erreicht ist.

    Kampfsystem

    Auch im Kampfsystem wird zwischen den Wild Cards und den Extras unterscheiden. Erstere dürfen nicht natürlich auch im Kampf den Wild Die werfen und verfügen über 3 Wundstufen, während die Extras nur über eine Wundstufe verfügen und somit natürlich wesentlich schneller außer Gefecht sind. Zudem können Wild Cards, wie bereits erwähnt, auch ihre Bennies nutzen, um Schaden zu vermeiden.

    Settings

    Neben vielen „Fan-Konvertierungen“, wie z.B. auf Savage Heroes zu finden sind bislang folgende Settings erschienen:

    1. 50 Fathoms: ein Fantasy Mantel&Degen Setting, welches in der Welt Caribdus spielt. Es gilt eine verfluchte Inselwelt voller Magie und exotischen gefahren zu erforschen, Entergefechte auszutragen, verlorene Städte zu erkunden und eine Welt zu retten. Ob als Piraten, Handelsfahrer, Freibeuter, Entdecker oder ein bisschen von allem: Arrh Schiff klar, Leinen los und in die Wanten ihr Bilgeratten.

    2. Rippers, viktorianische „Monsterjagd“ im viktorianischen England. Als Teil einer Geheimgesellschaft, stellen sich die Charaktere den Gefahren, die nachts (nicht nur) im Nebel der Themse lauern und sie können mehr verlieren, als nur ihr Leben. Wie viel Menschlichkeit ist die Menschheit wert?

    3. Necessary Evil, die Charaktere sind Superschurken in aller besten Comicmanier, die Welt retten müssen, nachdem die Superhelden versagt haben. Also es wird Zeit die schwarzen Unterhosen nach außen zu drehen, die Doom-Day-Maschine erstmal auf stand-by zu stellen und mit Superpower und Gadgets in ein paar Alienärsche zu treten.

    4. Low Life, Sword&Sorcery in der Welt von Überübermorgen in der nichts mehr ist, wie es einmal war, vor allem nicht das Aussehen (oder manchmal auch die Anzahl der Gliedmassen) von intelligenten Lebensformen. Ob als wandelndes Cremetörtchen, Krieger aus Kacke und Dreck, Smellcaster aus dem Volk der Smelfs, Boogieman Elitekämpfer aus dem Rotze-Volk der Horcs, wandelnde Kakerlake, Wurmpriester oder noch einiges andres, wenn dir Fäkalhumor und Wortwitze genau so lieb sind, wie eine deftige Prügel, ist Low Life auf jedenfalls einen Blick wert.

    5. Evernight, ein ehr klassisches Fantasy mit einem ordentlichen Schuss Horror. Tarth könnte so eine hübscher Welt sein, wenn sie nicht Gefahr laufen würde von ewiger Dunkelheit verschlungen zu werden. Und wie jeder weis, lauert in jeder Nacht etwas Böses, erst Recht, wenn es eine Ewige ist.

    6. Tour of Darkness, der Horror (nicht nur) des Vietnamkriegs. Irgendetwas ist da draußen und es ist nicht nur der Vietcong. Und haben wir nicht alle das komische Gefühl, als ob von den meisten der Weg hier raus in einer Bodybag angetreten wird? Was wollen wir in dieser grünen Hölle am Arsch der Welt und sollte unsere Wache nicht schon längst zurück sein?

    7. Necropolis, Zweifrontenkrieg im Namen Gottes gegen Konzerntruppen und Untote in einer fernen Welt und einer nicht ganz so fernen Zeit. Halleluja preiset den Herrn und betet für die Truppen, während sie das gottlose Geschmeiß niederwerfen und schaut, wie gut das im Fernsehen aussieht. Oder meldet euch freiwillig und werdet stolze Ordensritter. Geh zu den Orden, finde dein Seelenheil!!!

    8. Auch die neuste Deadlands-Version, Deadlands: Reloaded nutzt die Savage-Worlds_Regeln.

    9. Weitere Settings sind in Planung…
     
    Supergerm und Durro-Dhun gefällt das.
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