Flottenmanöver / Battleships (Schiffe versenken) - Der Film

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Hier muss ich echt sagen, das du übertreibst. Es ist ein Film mit Happy End und der Navy. Was hattest du erwartet? Für eine Spielzeug Lizenz ist der Film gelungen. Wer zur Hölle will den Realität im Kino? Da brauch ich nur die richtigen Nachrichten sehen und bin depri.
Insofern: Die Alien Scum!
 
Die tollen Helden der Navy hätten halt besser ausgesehen, wenn die Aliens NICHT STRUNZDOOF gewesen wären.

Invasion der Nixblicker-Aliens vom Planeten Blicknix. - Das war wirklich so peinlich, daß man ihnen einen "Brain Bug" gewünscht hat.

Die Aliens in Battle: Los Angeles waren zwar bekloppt und unglaubwürdig (hier geht es NICHT um "Realismus"!), dafür handelten sie aber nicht wie Dorfdeppen, die das allererste Mal mit Gegnern Berührung haben. - Daß es sich um kampferfahrene Aliens hätte handeln müssen, zeigen schon die sehr elaborierten (ständig vor sich hin "transformierenden" - wie sinnlos!) Kampfanzüge. Nur zu blöd, daß darin dann NULPEN stecken, die bei Anzeige "Supergreen" einfach NICHTS unternehmen!

Wie gesagt, während die Aliens in Battle: Los Angeles sinnvollere Aktionen ausgeführt hatten und generell gefährlicher wirkten, hatte man mit zunehmender Filmlaufzeit mit den Battleship-Aliens MITLEID.
 
Da wundere ich mich, wieso hier andere Filme als schlecht bewertet werden und Battleship als toll. Der war doch wirklich total flach, voller Lücken und strotze bis zum Fremdschämen als Helden-Schmonzette vor sich hin.
 
Weil es vorher wusste und weil der Film eben genau das bot, was er versprach. Schlechte Filme sind mMn Filme die versprechen großartige Spektakel und halten nichts. Battleship sagt, wenn man die Trailer gesehen hat, "pass auf, wir sind die Navy und wir kicken den Aliens zwischen die Beine. Außerdem haben wir Bräute als Eyecatcher."

Blickt man zurück sieht man Transformers und GI Joe an, genau so zu laufen.


SPOILER

Zu den dummen Aliens: Grundsätzlich weiß man gar nicht, was die geplant haben. Ihr Kommunikationsvehikel ist geschrottet und außerdem haben sie nur zurückgeschossen. Vielleicht sind es nur Parzifisten die den erst Kontakt suchten und auf Grund eines "Warnschusses" falsch reagierten. Okay, ist ein wenig weit hergeholt, allein, weil sie die Infrastruktur geplättet haben, aber ... Ich will da auch gar nicht soviel rein interpretieren, da er mMn wie oben schon gesagt, nicht schlecht ist, nur nicht sehr realitisch.
 
Na ich kann doch nicht heute morgen ein Signal Lichtjahre entfernt in den Weltraum schicken und pünktlich zum Mittagessen sind die Aliens da.

Und nein ein Musumsschiff hat keine scharfen Waffen an Bord.

Im übrigen finde ich den Versager aus dem Prekariat nicht heldenhaft und die Rentnergang war so weit über dem Verfallsdatum, das stank schon.

Und die CGI: Von den Raumschiffen rauschte das Wasser ja noch Stunden nach dem Auftauchen herunter. Das nervte einfach.

Welche Aufgabe hatten die rotierenden Alienräder eigentlich? Wenn die Zerstörung der Autobahnbrücken schon nicht ins Thema passt, könnte man da vielleicht einfach mal infilm ein paar Vermutungen drüber anstellen. Das gilt auch für die Verschonung der Menschen in manchen Szenen. Das macht die Sache dann auch plausibler.

Cool und auch nicht zu platt war eigentlich nur der Schwarze mit den Prothesen.
 
@Skar
Du hast einen massiven Fehler gemacht beim Gucken. Du hattest dein Hirn und deine Logik-Areale an. :D
 
Man kann Plausibilität erwarten, auch wenn ein Film an sich unrealistisch ist. Es wäre beispielweise hochgradig irritierend, wenn ein menschlicher Protagonist wie John McClane in Stirb Langsam plötzlich mit den Armen flattert und fliegen könnte, und dabei ist vollkommen egal, wie realistisch der Rest seiner Eskapaden ist. Was Realismus angeht, gehen viele unter uns sicherlich sehr gerne ein Gentlemen's Agreement ein und tauschen Realismus gegen Unterhaltung. Aber das geht eben nur bis zu einem bestimmten Punkt gut. Irgendwann wird es zu akstrakt und unplausibel, und dann stößt die Bereitschaft, Unrealismus zu akzeptieren, an ihre Grenzen.
 
Hrhr, als ich das mit dem Signal gesehen habe, das "wir" ins All schießen um zu "kommunizieren", dachte ich an Traveller und ab diesem Zeitpunkt, habe ich mich einfach zurück gelehnt, drei Flaschen Bayao getrunken und viel geshakert. Es ist nunmal ein Sci-Fi Film, der sich über die Physik hinweg setzt.
Munition habe ich ebenfalls nicht verstanden.
Rentnergang war naja... meine Fresse, diesmal waren Rentner die Helden, lassen wir es doch ihnen.
Das mit der CGI ist vermutlich dem Schnitt zum Opfer gefallen.

Um es einmal rund zu machen,
Der Anker, anyone?
Die umfassend systematische Bindung, kurz USB, zwischen Alien und Menschen Technologie?
 
Rentnergang war naja... meine Fresse, diesmal waren Rentner die Helden, lassen wir es doch ihnen.
Als das Video hier gedreht wurde, waren die alle noch ganz rüstig...


Der Anker, anyone?
Wenn die "Black Pearl" das kann, dann sollte die "Missouri" das erst recht können! Vor allem ist ein Schlachtschiff einfach um Größenordnungen COOLER als ein ödes Segelboot.

Die umfassend systematische Bindung, kurz USB, zwischen Alien und Menschen Technologie?
Die Existenz und Funktionstüchtigkeit wirklich universumsweit funktionierender technischer Schnittstellen hat ja schon Independance Day bewiesen. Dort wurde mittels eines simplen, die Bordrechner der Alienraumschiffe mit Cyberporn flutenden Virus die Alieninvasion wirksam gestoppt. Das geht also in die Richtung "Menschentechnologie => Alientechnologie", daher klappt das auch umgekehrt!

"Flottenmanöver" war insgesamt wesentlich realistischer als viele sich ernster nehmenden Filme.

Und daß die Aliens mal ausnahmsweise BLÖDER als jeder hergelaufene, schwerst inzestgeschädigte Kentucky-Schwarzbrenner-Hillbilly sind, ist ja eine nette Erinnerung an einen Klassiker des "Fremder in einer fremden Welt"-Dramas:

 
Das mit dem Anker = der Drift = EPIC!

Independance Day fand ich schlecht. Mal so richtig schlecht, fast so gut wie Deep Impact. Also ganz schlecht.
 
Auf ID4 haben wir damals alle ziemlich abgefeiert. Gegen den kann ick nix sagen, der hat einen Teil meiner Jugend versüßt.

Was mehr ist, als ich von Deep Impact und Mork sagen kann.
 
Also, ich bin mit der Haltung an den Film gegangen, dass er platt, unrealistisch und seine Zeit nicht wert ist - und ich wurde positiv überrascht! SO schlimm war er gar nicht, und wenn man von vornherein sein Ingenieurshirn ausschaltet und nicht die physikalische Machbarkeit hinterfragt ("warum ist jetzt des Lichtsignal zu einem mehrere tausend Lichtjahre entfernten Planeten so schnell da? -> Klar, Zeitreisen, Mann! Das hat zwar tausend Jahre gedauert, aber sie haben einfach die Zeitmaschine auf einen Tag nach Abschuss des Signals gestellt!" ;) ) dann ist der Film ganz chillig und man hat einen gemütlichen Abend.

Die Kunst ist halt mal wieder, die Erwartungshaltung möglichst niedrig anzusetzen... ;)
 
Zu den dummen Aliens: Grundsätzlich weiß man gar nicht, was die geplant haben. Ihr Kommunikationsvehikel ist geschrottet und außerdem haben sie nur zurückgeschossen. Vielleicht sind es nur Parzifisten die den erst Kontakt suchten und auf Grund eines "Warnschusses" falsch reagierten. Okay, ist ein wenig weit hergeholt, allein, weil sie die Infrastruktur geplättet haben, aber ... Ich will da auch gar nicht soviel rein interpretieren, da er mMn wie oben schon gesagt, nicht schlecht ist, nur nicht sehr realitisch.
Infrastruktur geschrottet? Ist halt wie beim Hakka. Das war als Ehrung zu verstehen!
 
Du meinst die Neuseeländer vor'm Rugbyspiel, oder? Ja, okay. Kann man machen.

Mal eine Frage, an diejenigen die den Film gesehen haben: Habt ihr die telepathische Verbindung zwischen Lieutenant Arschloch und dem Alien verstanden? Die Bilder waren mir zu schnell. War da nun eine Invasion, eine Flucht vom explodierendem Planeten, oder was war das?
 
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