Brainstorming Feindliche Übernahme als Abenteuer

yennico

John B!ender
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In der Wirtschaft gibt es hin und wieder feindliche Übernahmen. Habt ihr schon mal eine feindliche Übernahme als Abenteuer in euren Runden gespielt? War es vielleicht gar eine ganze Kampagne um diese Übernahme?

Ich bin gerade mal wieder auf dem einem Brainstorming eine feindliche Übernahme als Hintergrund für eine Kampagne zu nehmen, bei der die PCs auf Seiten des Käufers stehen und diesen bei der feindlichen Übernahme helfen sollen/müssen/können.

Was braucht es grundsätzlich für eine feindliche Übernahme?
1. Einen Übernahmekandidaten. Dieses muss eine (börsennotierte) Aktiengesellschaft sein
2. Einen potenten Käufer, der den Übernahmekandidaten übernehmen will
3. Es muss möglich sein, die entsprechende Aktienmenge/Stimmrechtanteil übernehmen zu können

Was können die PCs bei so einer feindlichen Übernahme machen?
Die PCs werden wohl kaum über genügen Geldmittel verfügen um eine feindliche Übernahme selber zu stemmen. Daher müssen sie wohl im Auftrag fremdes Kapital investieren. Beim Einsatz dieses Kampitals wird ihnen aber genau auf die Finger geschaut. Ettliche Würfe auf die Fertigkeit Aktienhandel o.ä. sind wohl langweilig. Besonders da man nicht jeden Tag einfach X% (z.B. 1%) aller Aktien kaufen kann. Interessant dürfte auch sein nach welchen Aktiengesetzen man spielt (z.B. Stimmrechtsmitteilung in D oder US).

Gibt es hierfür irgendwo brauchbare Regeln oder sollte man den Aktienkauf generell durch NPCs machen lassen?

Aktionen der PCs:
Die PCs könnten
- Mitarbeiter des zu uebernehmenden Unternehmens beobachten, damit der Käufer diese z.B. erpressen kann.
- gute Mitarbeiter des Unternehmens entführen.
- Industriespionage betreiben
- Sabotage betreiben
- sich von dem zu übernehmenden Unternehmen anwerben lassen und trotzdem für ihren echten Auftraggeber arbeiten und so gut spionieren.
- versuchen Besitzer vieler Aktien des zu übernehmenden Unternehmens verbal überreden, diese zu verkaufen
- Besitzer vieler Aktien des zu übernehmenden Unternehmens einschüchtern oder gar töten müssen, weil die Erben, eher diese Aktien an den Käufer verkaufen.
- versuchen Verhandlungen des zu übernehmenden Unternehmens mit White Knights zu stören

Weitere Ideen?
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Das geht ja ohne Regeln.

Man muss im Spiel Aktien handeln können, also Aktienwerte und ihre Schwankungen festlegen.
Diese Aktien kaufen die SC heimlich (zB über Dritte), damit es nicht auffällt, dass da jemand über 50 % der Aktien in seinen Besitz bringen will (sonst wärs ja auch keine feindliche Übernahme).

Um das zu begünstigen könnten die SC
* das Unternehmen öffentlich diskreditieren
* überlegene Scheinkonkurrenzen aufbauen
* gefakte Innovationen öffentlich machen, die das aktuelle Produkt in den Schatten stellen
* wirtschaftlich schädigen
das senkt nun mal den Kurs der Aktie.

Um weitere Anteile zu bekommen könnte man
* Großaktionäre erpressen
* über Dritte Aktien einkaufen (damit man nicht selbst in Verdacht gerät)
* Dritte, die man in der Hand hat zum Ankauf zwingen

Gerade den Zukauf über Dritte gibt es im RL ja auch. Davor versuchen sich aktiennotierte Unternehmen zB durch einen hohen Anteil an Namensaktien zu schützen. Namensaktien werden eben mit dem Eigentümernamen registriert und daher kann man die Streuung besser im Blick behalten.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Ist eine pulpige Verfilmung eines pulpigen belgischen Comics echt gut!
Es geht um einen Abenteurer, der von seinem Adoptivvater eine riesige Firma erbt, die dann von einer anderen Firma aufgekauft wird. Steckt noch mehr hinter aber SO könnte ich mir das Thema als Abenteuer vorstellen.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Als Quellenmaterial dafür würde ich das alte Shadowrun-SB Corporate Shadowfiles empfehlen, falls man da irgendwie rankommt. Dort wurden einigermaßen verständlich die Grundlagen von Konzernübernahmen beschrieben und wie man sowas als Abenteuer aufziehen kann (neben den üblichen Beschreibungen der SR-Konzerne und Konzerngerichtsbarkeit usw.).
Es wird auch etwas darauf eingegangen, was die beiden Konzerne an legalen und halblegalen Möglichkeiten haben, um so eine Übernahme herbeizuführen bzw. abzuwehren (Stichworte Weißer Ritter, Poison Pill, verdeckte Aktienkäufe) und welche Probleme (und damit Plothooks) sich daraus ergeben können und wie man als Insider daraus Profit schlagen könnte (Leerkäufe/verkäufe). Ist zwar alles angesichts der Finanzkrise schon fast Allgemeinwissen, aber ich denke immer noch eine brauchbare Übersicht.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Wobei man mit dem Corporate Shadowfiles sehr aufpassen muss, ich jedenfalls habe mir von einigen Leuten, die sich mit der Materie besser auskennen, sagen lassen, dass vieles darin unsauber recherchiert, manches davon einfach offen falsch ist. Wurde offensichtlich von Leuten geschrieben, die auch nicht wirklich firm in Wirtschaftsfachwissen waren.

Ganz abgesehen davon dass SR da in praktisch allen Büchern teilweise extrem krude Vorstellungen hat, wie so eine feindliche Übernahme abläuft, die meisten SR-Autoren scheinen bis heute nicht ganz verstanden zu haben dass man etwas nicht kaufen kann, so lange es niemand verkauft.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Spielst du VtM mit einem Ventrue in der Runde kommt sowas von ganz alleine... ein paar Insidergeschäfte hier ... ein paar mit Hypnose verstreute fehlinformationen da .... Und sie die Kurse sind für den Ankauf genau so schnell im Keller wie nach der Übernahme wieder oben ... und da man als Kainit ja nicht wirklich existiert geht nur deine Marionette dafür in den Bau ... ist aber kein Abenteuer sondern routine...
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Wobei man mit dem Corporate Shadowfiles sehr aufpassen muss, ich jedenfalls habe mir von einigen Leuten, die sich mit der Materie besser auskennen, sagen lassen, dass vieles darin unsauber recherchiert, manches davon einfach offen falsch ist. Wurde offensichtlich von Leuten geschrieben, die auch nicht wirklich firm in Wirtschaftsfachwissen waren.
Ist doch egal.

Ganz abgesehen davon dass SR da in praktisch allen Büchern teilweise extrem krude Vorstellungen hat, wie so eine feindliche Übernahme abläuft, die meisten SR-Autoren scheinen bis heute nicht ganz verstanden zu haben dass man etwas nicht kaufen kann, so lange es niemand verkauft.
Aktien machen aber (fast) nur Sinn, wenn man sie auch kaufen kann. Dafür sind sie da. Und wenns keine mehr gibt, gibts neue.^^
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Spielst du VtM mit einem Ventrue in der Runde kommt sowas von ganz alleine..
Ein Vampire hat auch die (Lebens)Zeit so etwas über sehr lange Langzeiträume zu machen.

ein paar mit Hypnose verstreute fehlinformationen da
Der Einsatz von Magie, Psi oder anderen übernatürlichen Kräften ist natürlich auch interessant.

ist aber kein Abenteuer sondern routine...
Ist vor allem eher ein Abenteuer, bei dem die anderen Spieler nicht mithelfen, sondern eher eine Einzelaktion des Ventrues.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer


Finde ich nun absolut nicht aber gut da kann man wohl geteilter Meinung sein.

Aktien machen aber (fast) nur Sinn, wenn man sie auch kaufen kann. Dafür sind sie da. Und wenns keine mehr gibt, gibts neue.^^

Ähm, nein. Einfach nein. Wenn ich eine Mehrheit an einem Unternehmen besitze, dann kann mir dieses Unternehmen nicht "einfach so" jemand "unter der Nase wegkaufen", das geht einfach nicht. Genauso wie niemand mein Auto kaufen kann ohne dass ich es ihm verkaufe. Natürlich kann man Leute erpressen oder anderweitig unter Druck setzen, aber so wie in SR, wo Leute "über Nacht" teilweise gigantische Anteile an Unternehmen verlieren, die sicherlich keine einzige Aktie zum Verkauf gestellt haben, funktioniert das in der Realität nun einmal nicht.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Wenn ich eine Mehrheit an einem Unternehmen besitze, dann kann mir dieses Unternehmen nicht "einfach so" jemand "unter der Nase wegkaufen", das geht einfach nicht.
Genau aus diesem Grund habe ich auch Punkt 3 aufgeführt.
3. Es muss möglich sein, die entsprechende Aktienmenge/Stimmrechtanteil übernehmen zu können
Ob durch Aufkauf, Erpressung, Beeinflussung etc. ist zweitrangig.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Okay, ich bezog mich auf Aktien kaufen und nicht auf Unternehmen kaufen.

Und ich wollte auch nur sagen, dass man es mit dem Realismus im Rollenspiel nicht übertreiben muss. Der Ausgabeaufschlag/Agio oder sowas sollte zum Beispiel vollkommen uninteressant sein.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Wobei man mit dem Corporate Shadowfiles sehr aufpassen muss, ich jedenfalls habe mir von einigen Leuten, die sich mit der Materie besser auskennen, sagen lassen, dass vieles darin unsauber recherchiert, manches davon einfach offen falsch ist. Wurde offensichtlich von Leuten geschrieben, die auch nicht wirklich firm in Wirtschaftsfachwissen waren.

Ganz abgesehen davon dass SR da in praktisch allen Büchern teilweise extrem krude Vorstellungen hat, wie so eine feindliche Übernahme abläuft, die meisten SR-Autoren scheinen bis heute nicht ganz verstanden zu haben dass man etwas nicht kaufen kann, so lange es niemand verkauft.

Ist aber zB bei CP2020 mWn auch nicht viel besser. Da wird dann das "will nicht verkaufen"-Problem im Zweifelsfall dadurch gelöst, daß man die Aktienbesitzer entführt und ihnen (ganz wörtlich) die Pistole auf die Brust setzt.

Spielst du VtM mit einem Ventrue in der Runde kommt sowas von ganz alleine... ein paar Insidergeschäfte hier ... ein paar mit Hypnose verstreute fehlinformationen da .... Und sie die Kurse sind für den Ankauf genau so schnell im Keller wie nach der Übernahme wieder oben ... und da man als Kainit ja nicht wirklich existiert geht nur deine Marionette dafür in den Bau ... ist aber kein Abenteuer sondern routine...

Ja, natürlich... Weil der Finanzmarkt ja nur aus ein paar Knilchen bei der örtlichen Sparkasse besteht, die man im Vorübergehen hypnotisieren kann... :koppzu:

Zum allgemeinen: Eine "feindliche Übernahme" heißt so, weil sie vom Management der zu übernehmenden Firma als feindlich empfunden wird. Nicht von den Aktionären! Die verkaufen ja gerade, weil der "Angreifer" ihnen mehr bietet, als ihre Anteile bei der jetzigen Firmenführung wert sind.

Erster Schritt dazu ist zunächst ein unterbewertetes Unternehmen zu finden, also eines dessen Aktien weniger wert sind als die Aktiva in der Bilanz. Die handelnden Personen brauchen also erstmal gute Kenntnisse in Bilanzanalyse und Firmenbewertung.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Ob durch Aufkauf, Erpressung, Beeinflussung etc. ist zweitrangig.

Hatte auch gar nichts konkret mit deinem Beispiel zu tun, ich wollte nur davor warnen, SR-Bücher hier als Quellenmaterial heranzuziehen, ohne genau zu prüfen, ob das auch wirklich Sinn macht, was die einem erzählen. Oft genug tut es das eben nicht.

Skar schrieb:
Okay, ich bezog mich auf Aktien kaufen und nicht auf Unternehmen kaufen.

Und ich wollte auch nur sagen, dass man es mit dem Realismus im Rollenspiel nicht übertreiben muss. Der Ausgabeaufschlag/Agio oder sowas sollte zum Beispiel vollkommen uninteressant sein.

Ich bin doch der letzte der sich für übertriebenen Realismus im Rollenspiel ausspricht. Aber wenn es an solche grundlegenden Dinge geht wie darum, dass ich einem Konzern eine 100%ige Tochterfirma nicht einfach so "klauen" kann, quasi ohne dass der das merkt, dann finde ich es bei einem Spiel, dass sich speziell mit dem Bereich Konzerne/Aktiengesellschaften auseinandersetzt, nicht zu viel verlangt, da ein bisschen Logik walten zu lassen.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Ich habe auch kein tieferes Wissen, was die Feinheiten des Finanzmarktes angeht, aber ich glaube aus der Erinnerung heraus ist das, was im Corporate Shadowfiles steht ganz brauchbar für eine durchschnittliche RPG-Runde. Falls man alles mit mehr Realismus und in einer weniger düsteren Welt haben will, kann man die dort aufgeführten Punkte auch ganz gut als Ausgangspunkt für eine Recherche nehmen. Ich habe jetzt keinen Punkt in Erinnerung, der so richtig falsch zu sein schien - es ist allerdings bestimmt schon 10 Jahre her, daß ich das Buch gelesen habe.

Auch zum Thema passend: vor einiger Zeit hatte ich eine Reportage über Hedge-Fonds und ihre Vorgehensweise gesehen. Man benötigt nicht unbedingt die Mehrheit der Aktien, um ein Unternehmen nach eigenen Vorstellungen zu leiten. Gerade wenn man ein bekannter Investor ist, kann man mit "diplomatischem Geschick" die Mehrheitsmeinung der Aktionäre auf seine Seite ziehen. Man kann auch über Öffentlichkeitsarbeit schlechte Stimmung/Presse gegen das Zielunternhmen erzeugen und ein wohlwollendes Management erzwingen. Möglich wäre auch etwas über den Gerichtsweg zu erreichen mit dem Vorwurf, daß das Management nicht zum Wohle der Aktionäre (also maximierung der Gewinnausschüttung) handelt, sondern schlecht wirtschaftet.

Wenn man aber unter seinen Mitspielern nicht nur (Wirtschafts)Juristen und Wirtschaftswissenschaftler hat, ist sowas bestimmt langweilig und nervig zu spielen, wenn es nach heutigen Maßstäben realistisch sein soll. Wer kennst sich denn schon so gut aus, daß er weiß, in welchem Maße "Geheimabsprachen" zwischen verschiedenen Aktionären und oder Managern noch legal sind und wo nicht? Da ist mir doch ein Dark Future / WoD / ... Setting lieber, wo ich einfach als SL entscheiden kann, daß dort auch mit härteren Bandagen gekämpft wird. Da kann auch der "Durchschnittsspieler" mit kleveren Plänen durchkommen (wenn er nicht erwischt wird).

Nachtrag: 100%ige Konzerntochter klauen:
Das ist mMn möglich, wenn der Mutterkonzern seine Tochter "an der langen Leine" läßt. Wenn die Tochter praktisch unabhängig agieren darf und nur pro forma von der Mutter kontrolliert wird, kann man die Tochter unter Kontrolle bekommen. Man muß einfach "nur" das Management oder andere wichtige Teile der Belegschaft unter Kontrolle bekommen. Sobald es soweit ist, kann die Mutter praktisch nichts mehr unternehmen, ohne vor einem Scherbenhaufen zu stehen. Entweder die Mutter stimmt einer Abspaltung aus dem Konzern zu oder die Tochter löst sich mehr oder weniger auf - was will sie dagegen machen, wenn der überwiegende Teil der wichtigen Mitarbeiter kündigt? So schnell bekommt man keinen Ersatz angestellt und eingearbeitet. Die Wissensträger sind dann weg und damit die Tochterfirma ggf. mehr oder weniger wertlos (je nach Branche).
Jetzt kann man noch damit kommen, daß Manager idR. eine Sperrzeit haben. Die muß aber 1. vom Konzern bezahlt werden und 2. wird in einer Welt wie bei SR sowas eher keine Rolle spielen (war jedenfalls früher in den Romanen nie so, bzw. die Konzerne ignorieren sowas großzügig). Mit dem Personal baut man dann einfach eine neue Firma auf und hat dabei die alte Marke zerstört. Sowas ist wahrscheinlich in der Realität illegal, aber wird sind hier ja im RP.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Bei den meisten Konzernen ist ein signifikanter Teil der Aktien im Handel. Selbst die Kontroll-Mehrheiten werden meistens von unterschiedlichen Fraktionen gehalten und die muss man halt übezeugen, zu verkaufen. Das ist mMn auch das wichtigste an einer Übernahme-Kampagne. Das Geld stellt eh der potentielle Käufer - Aufgabe dessen Agenten ist es, potentielle Verkäufer zu überzeugen...

Ist eine Firma aber zu den berühmt-berüchtigten 50%+1 Aktien in der Hand eines Inhabers, kannst Du's vergessen. "Neue" stimmberechtigte Aktien werden durch Splittung erzeugt, wodurch sich die frei gehandelten Aktien vermehren - aber auch alle, die in festem Besitz sind. Die Anteilsverteilung bleibt gleich.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Ist eine Firma aber zu den berühmt-berüchtigten 50%+1 Aktien in der Hand eines Inhabers, kannst Du's vergessen. "Neue" stimmberechtigte Aktien werden durch Splittung erzeugt, wodurch sich die frei gehandelten Aktien vermehren - aber auch alle, die in festem Besitz sind. Die Anteilsverteilung bleibt gleich.

Nicht ganz. Es gibt ja noch die Sperrminorität von 25%+1, mit der man zumindest bestimmte Beschlüsse verhindern kann und so dem Mehrheitseigner vielleicht lästig genug fällt, daß er ein gutes Kaufangebot für die eigenen Aktien macht.

Und wenn bei einer Kapitalerhöhung der Mehrheitseigner das Geld nicht aufbringt, gehen die neuen Aktien auch auf den Markt.
 
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