combat zone for all!

Ascaso

Partysan
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18. Juli 2004
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beim blättern durch eco front entstand bei mir spontan eine idee für ein setting, campaingn, whatsoever ... .


ein recht übliches setting ist es ja das es in den städten mehr oder weniger grosse zonen gibt die über kurz oder lang nicht mehr zu kontrolieren sind. a.k.a. combat zones um deren >kontrolle< und grenzen sich die verschiedensten gruppierungen streiten (crime, corps, gouverment, edgerunner etc, pp.).
meine idee geht dahin das das ganze quasi umgedreht wird.


ausgangspunkt ist der das die menschheit schlicht am ende ist. eine vergiftete und verseuchte erde ohne die nötigen ressourcen mit denen es bislang doch noch irgentwie funktionierte. kurz gesagt, es ist bei weitem nichtmehr genug für alle da, selbst wenn (...) das vorhandene halbwegs gerecht verteilt würde.
der zusammenbruch ist mehr oder weniger plötzlich. mit einem mal werden z.b. supermärkte nichtmehr beliefert sondern alle noch vorhandenen waren werden in gatet communities, military bases und innenstädten gehortet, und diese bereiche werden hermetisch abgeriegelt (trespassers will be shot).
klar, das kündigt sich alles an (lokale hungersnöte, zusammenbrechende infrastruktur, liefer engpässe, massenpleiten und dergleichen), aber wie immer heisst es es sei nur eine momentane kriese – und die trägheit der massen tut ihr übriges.


der ebenso simple wie kurzfristiege kriesenplan derjenigen in den sog. save zones – abwarten bis sich das versorgungsproblem von alleine löst. die verbliebenen 10% können dann, vom ballast befreit, eine art neuanfang starten.

die charaktere können nun auf der einen oder der anderen seite stehen. so oder so, es wird gewaltig(!) clashen.


und, was denkt ihr?
 
AW: combat zone for all!

Klar kann man das machen. Und es ist sicherlich auch spannend, aber das Genre wechselt von Cyberpunk zu Survival und dann zu post-apocalypse.

Und: Kann man was dagegen tun? Oder darf man sich zwischen langsamer Tod für alle oder schneller Tod für fast alle entscheiden? Oder ist Ziel nur, auch was abzukriegen?
 
AW: combat zone for all!

Bei T! gab es mal eine entgegengesetzte Idee für ein Endzeitsetting, in dem urplötzlich sehr viele Menschen einfach verschwinden, so ca. 10 % der Menschen sind noch da. (Eine Erklärung dafür wurde nicht geliefert).

Auf Seite der Armen zu spielen hat einen großen Nachteil. Normalerweise würden die Grundbedürfnisse des Menschen gestillt sein. Hier ist es nicht so, d.h. jeder Mensch ist zum Stillen seiner Nahrungsaufnahme sich selbst der nächste und ein Teamwork der PCs nicht gerade zuträglich.

Man müsste auch festhalten, wann er was zuletzt gegessen hat und das wäre für mich eine Buchhaltung, die ich nicht mag. Von Regeln für falsche oder gar keine Ernährung mal abgesehen.
 
AW: combat zone for all!

ach buchhaltung ... für mich würde es reichen zu wissen für wie lange das essen reicht. 2 tage, eine woche etc. pp.

und ich gebe zu das dieses szenario eher dazu geeignet ist eine cyberpunk runde konsequent enden zu lassen. die frage wäre ob es die charaktere schaffen die zeit zum "neustart" zu überbrücken. dieser "neustart" ist das entweder das ende der runde oder der neustart von etwas neuem (nur eben kein CP mehr).
was wenn sie z.b. in NCs innenstadt sitzen und die improvisierten barrieren von ca. 15 millionen verhungernden belagert/gestürmt werden ... ? was wenn sie aus der stadt geflohen sind und nun vor einer kleineren enklave stehen die scheinbar nahrungsmittel im überfluss haben ... ? oder sie für das versprechen aufgenommen zu werden (oder zu bleiben) einige sehr gefähliche dinge tun müssen ... ? was wenn einer der charaktere eine typen kennt der schon seit langem nahrunsmittel hortet - und er weiss ebenso das er nicht alleine davon weiss ... ? usw. usf.
 
AW: combat zone for all!

Cyberpunk kann man sicherlich mit Survival (Horror) kombinieren.

was wenn sie z.b. in NCs innenstadt sitzen und die improvisierten barrieren von ca. 15 millionen verhungernden belagert/gestürmt werden ... ? was wenn sie aus der stadt geflohen sind und nun vor einer kleineren enklave stehen die scheinbar nahrungsmittel im überfluss haben ... ? oder sie für das versprechen aufgenommen zu werden (oder zu bleiben) einige sehr gefähliche dinge tun müssen ... ? was wenn einer der charaktere eine typen kennt der schon seit langem nahrunsmittel hortet - und er weiss ebenso das er nicht alleine davon weiss ... ? usw. usf.
Diese Ideen kann man auch mit normalen CP umsetzen. Lass die PCs irgendeinen Auftrag im Dschungel, Wüste, Entwicklungsland übernehmen, wo Dürre, Wasser- & Nahrungsmittelknappheit herrscht oder Leute einfach zu arm sind sich Nahrung leisten zu können.
 
AW: combat zone for all!

hmmm, vielleicht backe ich gerne grosse brötchen ... aber vielleicht finde ich diese art "ende" für CP auch schlicht "realistisch". time is runnig out baby.
 
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