Bücherfragen

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Das ist ja mal interessant. Danke!
Erstkontakt waren die Prophezeiungen des Phönix, ja. Abgesehen davon ist mir kein "wirklich cooles" Totem neben dem Phönix eingefallen und die wenigen Totems, die im Anhang des GRW beschrieben sind, sind a) relativ wenige und b) meistens Stammestotems (Was vielleicht deren Verwendung als Rudeltotem nicht zwangsläufig ausschließt - Kommentare dazu? - aber was sie zumindest in meinen Augen eher uninteressant werden ließ).

Aber gut, bis auf die Tatsache, dass die Charaktere noch keine großen Helden sind - was nicht ist, kann ja noch werden - und auch (noch) nicht alle Vorzeichen vertreten sind - was nicht ist ... - passt das ja gar nicht mal schlecht in ein apokalyptisches Weltrettungsszenario.

Jetzt bin ich aber mal gespannt, auf die weiteren Büchertipps :)

PS: zum Thema "Players Guide"; War das schon ein Tipp?
 
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Wenn ein Rudel ein Totem annimmt, wird gewöhnlich ein Geist geschaffen, der für das Rudel als Totem dient. Das heißt der große Ober-Incarnae-Phönix erschafft oder bestimmt einen Phönix sich mit dem Rudel zu befassen. Geister haben bestimmte Aspekte, sie können bezüglich dieser Aspekte nicht über ihren Schatten springen, diese also verleugnen, weil sie ihre Essenz darstellen, andere Charaktereigenschafften können aber frei sein, und bedingt passen sich die Verhaltensweisen der Totems und der Rudel die ihnen folgen einander an.

Am Beispiel Einhorn, ist mir das grade presenter: Einhorn steht für Heilung, Schutz der Schwachen, Zusammenhalt/Einheit, Friede. Ein Rudel mit starkem Hang zu Diplomatie (ggf. Philodox, Galliard, Silberfänge, Kinder Gaias) würde ein Totem haben, dass mehr Wert auf Einheit und diplomatische Lösungen und solche Rudel werden z.B. zwischen Septen vermitteln. Ein Ahrounlastiges Einhornrudel würde aber z.B. gewalttätiger sein und den Fokus mehr darauf legen die Schwachen zu schützen und generell ritterliche Tugenden. Heilung ist ggf. nicht so ihr Ding. Sie werden keinen Aspekt völlig außer acht lassen, aber ihre Gewichtung ist sehr stark unterschiedlich. Entsprechend sind die beiden Totems, obgleich sie beide Einhörner sind, auch von sehr unterschiedlicher Mentalität.

Was Buchtipps angeht. Ja, der 'Player's Guide to the Garou' ist generell keine schlechte Anschaffung. Die älteren Player's Guides (1st Edition und 2nd Edition) sind auch nicht schlecht, aber wenn man nur neue (revised Edition) Bücher hat, fügt sich der 'Player's Guide to the Garou' sicher besser ein.
Ich persönlich finde das 1st Editon Storyteller's Handbook nicht schlecht, weil da am Ende ein paar 'Briefe' der Autoren an andere Spielleiter sind, quasi Anekdoten, aber nette Lektüre für Spielleiter, darüber wie man Spiele für Erwachsene gestaltet. Auch ansonsten ist das Buch für die Garou-Kultur keine schlechte Quelle. Ich weiß nicht, wie gut das revised Edition Storyteller's Handbook dem gerecht wird.
 
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Also ich danke auch, dass man das Book of the Wyrm gut empfehlen kann. Viele interresante Sachen die das Verständnis über den Feind verbessern und den Wyrm vom einfachen, der ist halt böse.... weil der böse ist, zu einer Wesenheit mit richtigem Hintergrund machen.
Und außerdem jede Menge Gegner für die Ideenfaulen Spielleiter^^
 
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Ideenfauler Spielleiter? Das hört sich nach einer Beschreibung von mir an! :D
(Stimmt zwar eigentlich nicht, aber momentan habe ich nicht die Zeit mir immer alles aus den Fingern zu saugen... trotzdem bin ich bequem geworden, zugegeben)

Hört sich schon mal ganz gut an. Aber: Wo kann ich die Bücher am besten (und billigsten) kaufen? Ebay gibt - zumindest momentan - nicht viel her was Werwolf angeht, abgesehen davon bin ich genervt von Leuten die einfach zu viel Geld zu haben scheinen und teilweise astronomische Summen zahlen.
(Ich könnte natürlich das Kinder des Lotos GRW verkaufen und selbst astronomische Summen dafür einstreichen... Nein. Dazu gefällt es mir einfach zu gut)

Danke hchkrebs nochmal für den Hinweis mit dem "Incarna erschafft oder bestimmt kleineren Geist". Das hatte ich aus den Augen verloren. Auch der Hinweis auf die Aspekte ist super.

Zurück nochmal zum Book of the Wyrm (+Wyld +Weaver). Das hört sich dennoch nicht nach einem echten "Must-have" an. Gibt es sowas bei Werwolf?
Der Players Guide scheint in diese Richtung zu gehen, das Umbra Buch auch (denn dazu gibt es im GRW leider nicht ausreichend Material). Also: Gibt es ein echtes Must-Have? (Oder ist die Frage mit dem Hinweis auf das Umbra Buch von Doomguard ausreichend beantwortet?)

[Ich behaupt z.B., dass man "Engel" von F&S nicht ohne das "Mater Ecclesia" spielen kann, nur für den Fall, dass jemand mit diesem Beispiel was anfangen kann. Sprich: Das GRW alleine reicht bei "Engel" meiner Meinung nach nicht aus, um das Spiel wirklich spielen zu können, ohne zwangsläufig vor Probleme gestellt zu werden. Daher die Frage: Gibt es sowas bei WdA?]
 
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aus dem kdl-buch kann man imo auch einiges rausziehen, find ich neben dem ww-grundregelwerk das gelungenste, aber das nur nebenbei ;)

also bezüglich phoenix:

ich denke, dass die interpretation, dass er mehrere rudel hat und davon nicht alle (es kann ja auch mehrere silberrudel geben, ausgeschlossen ist es imo nicht) silberrudel sein müssen. für weltretten light wäre silberrudel aber schon ganz passend, für dein rudel aber nicht umsetzbar, da in einem silberrudel immer aus allen vorzeichen mind. einer dabei sein muss.

die vermutung, dass phoenix mehrere rudel hat, wird durch die tatsache, dass es ein caerntotem ist (welt des zorns, septenführer arcady) untermauert.

solange du lernfähig bist und die weisheit der ahnen respektierst wirst du keine aufschreie der empöhrung hören ;)

was ich aber für ein solch weltenretten und vermutlich auch questbetontes setting noch empfehelen würde, wäre das rage across the heavans, wobei im buich der welten schon einiges ansatzweise drinsteht, aber im rage across the heavans noich sehr viel werwolfspezifischer und ausführlicheren ausarbeitungen der planetenumbrarealms mit kleinen plot und zwischenquestideen für werwölfe.

wenn du das kdl hast, lohnt sich ein ausflug in den osten ja möglicherweise.

vielleicht auch als ideensammlung, was passieren, kann, wenn das rudel versagt (und als bedeutungsschwangere deprimacher ;) ) gibt dir die folgende story vielleicht ein paar inspirationen (ich hatte die ehre, als spieler dabeisein zu dürfen):

sean erzhlt

so ansonsten frag ruhig weiter und erzähl uns, wies läuft, "die älteren" freuen sich immer über die leidenschaft der "jüngeren" und stehen gerne mit rat zur seite :opa:
 
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nachtrag: das erinnert mich daran, dass ich ja selber mal mit einem phoenixrudel gespielt habe *seufz* die guten alten zeiten....

falls dich diese geschichte interessieren sollte (der galliard war allerdings für methaphorisches und ausschweifendes, nicht so sehr für "objektive berichterstattung bekannt ;) )

http://freenet-homepage.de/caern/nathans.html#phonix

stehe selbstverständlich für genauere informationen zur verfügung, diese story hatte ich sogar geleitet, wenn ich mich nicht irre...

in beiden sachen spielen indianisches und verstärkt wendigosachen eine rolle (irgendwie scheint sich weltretten gut mit wendigokrams zu vertragen ^^)
 
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Unentbehrlich sind die wenigsten Ergänzungsbücher, aber der Player's Guide to Garou kommt dem doch schon ziemlich nahe. Vorzüge/Schwächen für Werwölfe, neue Gaben, neue Riten, neue Totems...okay, das hört sich jetzt vielleicht nach Werbung an, aber ich persönlich mag das Buch.

Die Stammesbücher sind sehr unterschiedlich wichtig, wie ich finde. Das Silver Fangs hat zum Beispiel einige sehr grundlegende Infos zur Stammesstruktur (eine Menge Sachen, die im GRW nur angedeutet werden, was mich ziemlich nervt. Entweder gar nicht erwähnen oder richtig ausarbeiten). Das Wendigo ist meines Erachtens komplett unnötig (außer für neue Gaben und Totems), weil man nichts Neues oder Unerwartetes über den Stamm erfährt. Alle anderen liegen irgendwo dazwischen (ich habe ja eine Schwäche für das Shadow Lords, aber das liegt wohl daran, dass mein erster Werwolf-Charakter einer war).

Meines Wissens wurde diese "Phönix"-Septe von Phoenix auf Firebird umgesetzt. Zumindest deutet das Silver Fangs revised etwas in die Richtung an - ohne Firebird als Totem zu beschreiben. Danke, Jungs. Phönix nimmt tatsächlich laut PGtG ausschließlich Silberrudel an, aber das kann natürlich jeder handhaben, wie es in seine Chronik passt.

Bücher kaufen? Das ist natürlich bei Zeug, das seit mindestens sechs Jahren (und teilweise deutlich länger) OOP ist, nicht ganz unproblematisch. Ebay ist tatsächlich noch die sinnvollste Lösung, eventuell auch Amazon (aber Vorsicht, da kann man sich an manchen Sachen totzahlen). Und - eine meiner Lieblingsbeschäftigungen - auf Cons in den Händlerkisten stöbern. Wird natürlich mit den Jahren immer weniger, aber bei den meisten findet sich noch einiges an OWoD-Sachen.

So, das war erst mal alles, was mir einfällt. See ya...

Gruß Ospero
 
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also, den unterscheid zwischen phoenix und feuervogel sehe ich nicht so ganz. wenn man die stammesromane hinzuziehen möchte, in denen phoenix arcady erscheint, dann macht es sinn, dass er sich einer septe und damit auch mehreren rudeln öffnet. aber, wenn mehrere leute sagen es stand im alten players guide so drin, glaub ich es auch (hab leider keinen zugriff mehr drauf).
ich finde die tatsache, dass er sich in "besseren" zeiten nur mit dem silberrudel abgegeben hat (soweit ich mich erinenre, wurde auch nicht wirklich gesagt, dass es nur eines geben könnte, oder? zitiert jemand die stelle?)
aber in den zeiten der dämmernden apokalypse versucht seinen einfluss auszuweiten erscheint mir auch nicht so anwegig.
 
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Ein Silberrudel besteht zwar aus den größten Garou, aber das ist immer regional zu sehen, also alle Septen der Iberischen Halbinsel oder alle Septen der britischen Inseln oder alle in einem 1000km Umkreis kommen zusammen und bestimmen die Mitglieder indem die Garou in Wettstreits gegeneinander antreten. Somit können aber weltweit mehrere Silberrudel unterwegs sein. Dennoch sind Silberrudel nicht so häufig. Andere Rudel die Phoenix folgen wären mir aus Büchern wie gesagt nicht bekannt, aber egal, man kann ja darauf aufbauen, dass es sowas noch nicht gab...

Wenn man in fern Ost spielt, sollte man Hengeyokai - Shapeshifters of the East haben und eine Vertrautheit mit dem KdL-Setting ist sicher nötig. Auch Land of 10.000 Dreams wäre dann ggf. nicht schlecht.

Book of Weaver und Book of Wyld kann man meiner Meinung nach vergessen. Ersteres bietet zwar nettes Material für Chroniken die einen Cyberpunk Einschlag haben, ist ansonsten aber sicher kein muss. Letzteres fokussiert generell auf eine alternatives Setting, indem Wyld stärker und gefährlicher ist, als in der normalen WoD.

Das Book of Auspice kann interessant sein, wobei ich auch nicht alle Kapitel gelungen finde. Auch hier finden sich neue Gaben, Riten, Vorteile usw.
 
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