Rund um Filme/Serien Abstoßendster Film aller Zeiten

AW: Abstoßendster Film aller Zeiten

Troja war für mich bisher der einzige Film den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Achilles hat mich dermaßen angekotzt dads ich irgendwann die DVD rausgenommen hab, seine gesamte Art, seine "Ich darf mich nach dem Tod meines Bruders, für den er selbst verantworlich war, rächen bis zum gehtnichtmehr an seinem Mörder, sein Vater allerdings kann mich mal und ich werd ihm die Leiche seines Sohnes auf keinen Fall geben und ihn auch nicht um ihn trauern lassen"-Einstellung hat mich so genervt das ich auch nach eben dieser Szene die DVD rausgenommen hab.
 
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Troja war für mich bisher der einzige Film den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Achilles hat mich dermaßen angekotzt dads ich irgendwann die DVD rausgenommen hab, seine gesamte Art, seine "Ich darf mich nach dem Tod meines Bruders, für den er selbst verantworlich war, rächen bis zum gehtnichtmehr an seinem Mörder, sein Vater allerdings kann mich mal und ich werd ihm die Leiche seines Sohnes auf keinen Fall geben und ihn auch nicht um ihn trauern lassen"-Einstellung hat mich so genervt das ich auch nach eben dieser Szene die DVD rausgenommen hab.

Und das fandest Du...abstoßend??
 
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Troja war für mich bisher der einzige Film den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Achilles hat mich dermaßen angekotzt dads ich irgendwann die DVD rausgenommen hab, seine gesamte Art, seine "Ich darf mich nach dem Tod meines Bruders, für den er selbst verantworlich war, rächen bis zum gehtnichtmehr an seinem Mörder, sein Vater allerdings kann mich mal und ich werd ihm die Leiche seines Sohnes auf keinen Fall geben und ihn auch nicht um ihn trauern lassen"-Einstellung hat mich so genervt das ich auch nach eben dieser Szene die DVD rausgenommen hab.

malcalypse, geht in den Keller weinen...
 
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Ja ich kann das gut nachvollziehen. Mich stoßen Gewalt, Sex oder Perversion eher selten ab. Aber dumme, nervende Charaktere auf jeden Fall.
Stichwort Disney-Jugendfilme und Serien.
 
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Troja war für mich bisher der einzige Film den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Achilles hat mich dermaßen angekotzt dads ich irgendwann die DVD rausgenommen hab, seine gesamte Art, seine "Ich darf mich nach dem Tod meines Bruders, für den er selbst verantworlich war, rächen bis zum gehtnichtmehr an seinem Mörder, sein Vater allerdings kann mich mal und ich werd ihm die Leiche seines Sohnes auf keinen Fall geben und ihn auch nicht um ihn trauern lassen"-Einstellung hat mich so genervt das ich auch nach eben dieser Szene die DVD rausgenommen hab.

Dann sei froh das du nicht das Buch zum Film gelesen hast. Dieser Homer irgendwas hat das so derartig ausgewalzt, das ist total schrecklich und so.

Und Sparta liegt bei dem gar nicht am Meer! Das haben sie im Film ja gott sei dank korrigiert...

(Manchmal... aber nur manchmal schäme ich mich richtig fremd)
 
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ja wollt auch gerade anmerken das dich da eigentlich nicht der Film sondern die unwesentliche literarische grundlage richtig abstößt... ähm gut, warum nicht... abtoßend, naja...
 
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Eindeutige "Alexander" blonde Tuckenversion von Colin Farrell war einfach nur katastrophal und hat gleichzeitig angeödet und abgestossen.
 
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@bloodyvalentine, malcalypse, Dok Dicer II, Saint_of_Killers, MalfeanZ - mal ein wenig Zusammengefasst

Eine literarische Grundlage lässt noch ein wenig Raum zur Interpretation, so wird wahrscheinlich auch niemand beim Lesen des Buches das Gesicht von Brad Pitt vor Augen gehabt haben. Mit diesem Anblick hätte ich aber auch angefangen Kreon zu hassen. Schliesslich geht es hier nicht darum den Wert eines Werkes wie Ilias zu bewerten, sondern meine Meinung dazu zum Ausdruck zu bringen wie mir die filmische Umsetzung der Hauptfigur gefallen hat. Ich kann in einem Werk, egal wie wichtig es war/ist, die Darstellung der Hauptperson, oder gar diese selbst, auch mal hassen dürfen.
Auf sowas reagier ich eben empfindlicher als auf fiktive Darstellungen von Blutorgien und ähnlichem, Effekte sind für mich leichter zu ertragen als Charaktere.
 
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Einfach bei jedem pseudo-coolen Spruch von Brad Pritt einen Kurzen hinter die Binde kippen und der Film ist in Ordnung.

Ich hab' bis jetzt nur einen Film ausgemacht, aber das lag nicht daran, daß ich ihn abstoßend fand. Einzelne Szenen überspringe ich aber schon häufiger (die Vergewaltigungsszene aus "Leaving Las Vegas" fällt mir spontan ein).
 
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Ich hab mir Vorgestern Rise of the Silver Surfer angetan. Der hat mich dazu verleitet vom 5-Sekunden-Sprung-Knopf bei Winamp weidlich Gebrauch zu machen. Nicht ganz abstoßend aber nahe dran. Der war so doof dass ich beinahe meine Geduld verloren hätte.

@TRGomer:
Hey ich war auf deiner Seite Mann... :D
 
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Hm, so abstoßend dass ich wegsehen/abschalten musste war an sich noch nix was ich gesehen habe.
Ichi the Killer hatte einige Stellen, die mich fast zum Wegsehen gebracht hätten, aber das war alles noch im Rahmen.

Das irgendwo verstörendste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, war allerdings ein künstlerisch wertvoller Kurzfilm ohne Sprache, und ohne für mich erkennbaren Sinn / Geschichte. Sehr sparsame Requisite, schwarzer Hintergrund, die Figuren sehr weiß geschminkt, diese seltsame alte Frau, komische Soundeffekte, irritierende Gesten und Blicke, Schreie, zwischen drin immer wieder Trickfilmsequenzen von Morden usw.
Ich weiß nicht was mich daran gestört hat. Aber dieser Film hat in mir tiefstes Unbehagen geweckt, dieses "Ich könnte es nun analysieren und deuten um zu wissen worum es geht, lasse es aber lieber aus Angst, was rauskommen könnte". Sehr surreal alles, und eben irgendwo widerlich. Warum auch immer.

Blut und Gewalt empfinde ich nur selten als abstoßend, auch Dummheit kann ich noch für nen Lacher missbrauchen, oder langt zumindest nicht für "abstoßendster Film", aber das...
 
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*hrhr*
Arte, natürlich xD

Hab aber nicht sehr lange geschaut, musste Weg

Edit: Horrorfilme, Blut, Gewalt, kein Problem... aber sowas irritiert mich einfach, obwohl ich es irgendwie interessant finde und es nicht abschalten kann
 
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Dann kenn ich den Film, es lief dort auch mal "Necrophilia", ein recht verstörender Film
 
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Mir fällt da jetzt spontan nur "Ein Zombie hing am Glockenseil" :eeek: ein. Diesen hab ich auch nur gesehen weil jemand die Videokassette nicht aus den geliehnen Videorekorder der Videothek genommen hat und ich erst 12 war :D

naja und Braindead ist ja mal auch wiederlich (komisch), da weis man nicht ob man sich Ekeln oder vor Lachen wegwerfen soll :rolleyes:
 
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[einige Gedanken]

Interessanterweise meine ich auch hier einen Trend zu erkennen. Ist zwar getz etwas Offtopic, aber auch nicht so sehr, also:

Wie schon oft diskutiert finden Rollenspieler im Schnitt Gewalt/Mord/Totschlag/Blut/Grausamkeit gar nicht "so schlimm" (Ausnahmen in Form von Individuen oder besonders bösartiger Darstellung des genannten mal außen vor), aber sobald Vergewaltigung im Spiel ist werden die Schotten dicht gemacht und der moralische Finger wird erhoben. Das galt bisher für Rollenspiele - man beachte allein die Diskussion um Arcane Codex

Ein Blick in diesen Thread und dieses Bild wird kontinuierlich weiter geführt. Gewalt/ Blut/ Totschlag/ Grausamkeit - für die meisten kein Problem. Sobald eine Vergewaltigung ins Spiel kommt ist der Drops gelutscht und die meisten (so scheint es) schalten ab.

Auch hier kann ich das nicht verstehen. Ich habe dermaßen viele Filme gesehen, in denen plain-and-simple'e Gewalt einen verstörenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und dann wiederum Filme, in denen Vergewaltigungen angedeutet (selten detailliert gezeigt) wurden, die mich aber kein Stück bewegt haben.

Als Beispiel für letztere sei unter anderem "Die Jury" genannt. Ja, ein kleines schwarzes Mädchen wird aufs übelste missbraucht. Und alles was dort geschildert und visuell angedeutet wird sollte unter die Haut gehen. Tuts aber - bei mir - irgendwie nicht, weil der Film von Pathos und miserablen Messages überladen ist. Da macht die Story dieses Element der Vergewaltigung des schwarzen Mädchens (und der Fast-Vergewaltigung des Charakters von Sandra Bullock) eigentlich nahezu vollkommen zunichte.

Dann wäre da Baise-moi (so eine Art Hardcore Thelma & Louise). Sehr detaillierte Darstellung zweier Vergewaltigungen zweier Frauen (gleichzeitig). Der Film verschießt sein eigenes Pulver und driftet arg ins Lächerliche ab - das berührendste an dem Film (nach den Vergewaltigungen) war im Grunde als die eine Geschändete zur anderen sagt: "Stell dich doch nicht so an ... ist doch nurn Schwanz!"
Trotzdem: Der Schrecken der Vergewaltigung (oder Schändungen generell) geht in dieser Gewaltorgie vollkommen unter - find ich so.
Es gab da mal so ein schottisches (oder war es ein irisches? *shrugs*) Inzestdrama, das ging rein von den eingesetzten Stilmitteln und der Erzählweise deutlich mehr unter die Haut - und da wurde de facto eigentlich gar nicht wirklich vergewaltigt.

Auf der anderen Seite hab ich eben Filme gesehen in denen Gewalt verübt wurde (absolut non-sexuell) und die hat richtig betroffen gemacht - zumindest mich.
28 days later beispielsweise - ich fand das abdrehen von dem geneigten Fahrradkurier am Ende im Herrenhaus sehr empathisch. Vor allem als er den Zweikampf mit dem Soldaten der British Army hat. Die musikalische Untermalung - die Kameraführung ... das hat mich wesentlich mehr belastet als einiges anderes.

Oder auch Fight Club. Die Stelle wo der Narrator einfach nur was "schönes zerstören" wollte ... heftig. Ein Typ kniet auf dem anderen und haut ihm immer und immer wieder mitten ins Gesicht, solange bis davon kaum was übrig ist (oder auch die Szene als Pitt verkloppt wird und um den Keller in der Bar "verhandelt").

Ich denke auch an "The Cell" - ich mein ihr wisst wahrscheinlich wie surreal der Film ist. Aber die Traumsequenzen hatten teils mehr Terrorfaktor, als auch nur eine der oben genannten "Vergewaltigungsfilme" (dies bitte jetzt nicht zu deutlich lesen - ich spiele auf die Szenen an). Das Bügeleisen, der Vater, das Kind, der Schrei - alles im Off und trotzdem präsent.

Ich würde nicht sagen, dass mich Vergewaltigungen in Filmen generell kalt ließen - ich hab bisher nur noch nichts erschütterndes gesehen. Und da ist eben die Frage:

Ist Vergewaltigung ein absolutes No-Go? Und wenn ja, wieso ist "andere Gewalt" dies eben nicht?
Ich bin mir nicht mal sicher, ob das nicht nen eigenen Thread wert wäre, aber ich glaube eine Metadiskussion mit Beispielen böte sich generell mehr an, als zu sagen "Ich hab aber bei Troja abgeschaltet"

[/einige Gedanken]
 
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Stimmt, aber interessant finde ich, dass dieselbe Argumentation auch gegenüber Filmen zu sein scheint - obschon die Bilder und Eindrücke in dieser Art der Darstellung völlig anders sind als im Rollenspiel. Naja, wahrscheinlich hast du Recht, dass man das Thema an dieser Stelle nicht erneut aufwärmen muss.
 
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Mir fällt da jetzt spontan nur "Ein Zombie hing am Glockenseil" :eeek: ein. Diesen hab ich auch nur gesehen weil jemand die Videokassette nicht aus den geliehnen Videorekorder der Videothek genommen hat und ich erst 12 war :D

naja und Braindead ist ja mal auch wiederlich (komisch), da weis man nicht ob man sich Ekeln oder vor Lachen wegwerfen soll :rolleyes:


Der Zombie am Glockenseil! :ROFLMAO:
Ich schmeiß mich jedesmal wieder weg wenn ich an die Szene denken muß in der sie den Pfarrer nach dem Weg fragen ... :D
 
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