[30.05.06]Paketdienst

Lou

reality bites. get an axe
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26. Juni 2004
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Eine kleine Schweißperle bildet sich an seinem Haaransatz, rinnt seine Schläfe hinunter und trifft auf den kalten Lauf der Baretta. Er schluckt.
"Klar ... 30% gehen vollkommen in Ordnung."

Schnitt.

Das weiße Pulver in einem kleinen Koffer verstaut habend, geht Mulier durch die Staße, entlang der Straßen voller Freier, Huren und Schaulustiger. Fuck - warum hat der mir auch 3 Pakete aufgedrückt. Wie soll ich das los werden? Soll ich es selber schnupfen? Was macht man nicht alles für das schnöde Mammon ...

Schnitt.

"Wow, das Zeug haut echt rein! Yiehhaa!", verkündet Alex seine zurückhaltende Zustimmung, "Aber drei Päckchen ... ne, mann! Iss nich! Vielleicht ein halbes! Auf gar keinen' mehr!"
Soll ich das annehmen? Es versuchen zu stückeln? Nein, das dauert zu lange.
"Danke Alex, aber nein, ich muss aber alle drei los werden. Behalt ruhig den Rest der Probe. Halt die Ohren steif."
Mürrisch verlässt Mulier die Kloake, die Alex sein Büro nennt. Er weiß, dass er bald einen Käufer finden muss, sonst hängt sein Arsch bald zum trocknen auf.

Out of Character
Ich würde dann einen Wurf auf Kontakte machen, aber eine SL bzw. SC sind natürlich lieber willkommen.
 
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Lou schrieb:
Das weiße Pulver in einem kleinen Koffer verstaut habend, geht Mulier durch die Staße, entlang der Straßen voller Freier, Huren und Schaulustiger.

Und Schaffenberg war eine dieser Personen. Auf den ersten Blick schwer zu bestimmen was ihn hierher treibt, ist er am ehesten noch als Geschäftsmann der nach Feierabend etwas Zerstreuung sucht einzuordnen. Sein bleicher Look unterstreicht diese These und lässt ihn überarbeitet wirken.

Er scheint es nicht eilig zu haben und sieht sich immer wieder um. Sein Interesse gilt offensichtlich nicht nur den Menschen die sich herumtreiben, sondern man konnte auch beobachten wie er seinen Blick über die Gebäude streifen lässt. Hin und wieder nimmt er sich Zeit und schien kurz in unbeleuchtete Gassen zu Starren. Suchte er etwas?
 
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Schaffenberg ging grade an einer Gasse vorbei als er sich doch noch mal ruckartig umdreht um einen letzten Blick hineinzuwerfen, da prallt ihm ein Passant in den Rücken, der die plötzliche Bewegung nicht vorhergesehen hatte.

Der Mann in seinem alten Anzug - ein Kundiger könnte den Schnitt auf mehr als fünfzig Jahre alt schätzen - verliert das Gleichgewicht, rudert kurz mit den Armen um sich. Erinnert sich plötzlich an seinen wichtigen Koffers, den er in der Hand hält, um schnell diesen mit einem Arm eng an seinen Körper zu pressen.
Damit hat er natürlich den Kampf ums Gleichgewicht aufgegeben und landet krachend auf dem Boden.

Mulier liegt auf den Rücken, die Sterne vor seinen Augen versucht er durch blinzeln zu verscheuchen. Den Koffer gegen seinen Magen gedrückt.

Einige Augenblicke verbringt er damit festzustellen ob dem Koffer oder ihm was passiert ist, steht dann aber langsam wieder auf, nimmt den Koffer in die linke Hand und klopft sich mit der Rechten die Hose ab.

Da springt mit einem fröhlichen *plink* das Schloss des kleinen Koffers auf ...
 
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Aus einer dunklen Gasse beobachtete Alexander das Treiben auf der Straße. Natürlich viel ihm der Mann mit dem Koffer auf. Es war ja auch zu offensichtlich, dass sich etwas Wertvolles im Innern befand.

Dann, plötzlich, brach trubel um den Kerl aus. Er blieb stehen, wurde umgerannt und landete auf dem feuchten Bürgersteig. seinen Koffer hatte er dabei schützend vor den Leib gepresst.

Der Ventrue runzelte die Stirn... Fast schien es, als wenn der Mann nicht seinen Körper mit dem Koffer schützen wollte, sondern dass sein Körper als Schutzschild für den Koffer diente.

Er machte ein, zwei Schritte in Richtung der Szenerie, um einen besseren Blick darauf werfen zu können. Dabei blieb er jedoch weiterhin in der schützenden Dunkelheit verborgen...
 
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Schaffenberg, für einen kurzen Augenblick an einen Taschendieb denkend, dreht sich um. Die Ungeschicktheit seines Gegenuebers zerstoerte diese Theorie allerdings schnell. Das verzweifelte Festkrallen am Koffer weckt seine Neugier, das Aufschnappen des Kofferschlosses zwingt ihn zu handeln.

Er beugt sich vor, ergreift den Koffer und lässt den Zeigefinger seiner Linken das Schloss zudrücken. Gleichzeitig liess er den Mann ehrfuerchtig werden und mit beruhigender Stimme sprach er ihn an:
"Beruhigen sie sich guter Mann, ist doch nichts passiert. Darf ich ihnen aufhelfen?"

Out of Character
Praesenz ° , 1 Autoerfolg
 
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Wie schön. Endlich jemand der mir zuhört. Er wird mir helfen. Ich brauche mich nur zu beruhigen.

Merklich fällt seine Anspannung von ihm ab und dankbar nimmt er die
Out of Character
Eigentlich stand Mulier schon wieder, aber egal.
Hand an und lässt sich aufhelfen. Er wirkt dabei gar nicht so steif und unbeweglich wie der Sturz es hatte vermuten lassen. Vielleicht gibt das leicht gehetzt wirkende funkeln tief in seinem Augen, das auch jetzt nicht verschwunden ist, die Antwort dazu oder das prächtig zugeschwollene Auge, welches wie von Satelliten von weiteren Verletzungen in seinem Gesicht umrahmt wird, oder doch die tiefe Müdigkeit die dunkle Schatten in sein Antlitz gegraben hat, geben die Antwort. Oder alles zusammen.

"Vielen Dank, zu freundlich", lächelt Mulier ihn vertrauensvoll an, "Selten, dass man ..." Als Schaffenberg nach dem Koffer greift, stockt er --

Ahh, wie gut, dass er mir die Schlösser wieder zugedrückt hat. Wie freundlich und er hat seine Hand an dem Koffer. Das ... ist ... aber nicht schlimm. Warum? Ich vertraue ihm. Nein. Wie kann das sein. In dem Koffer ist doch - denk nicht dran! - drin. Warum vertraue ich ihm? Es gibt keinen Grund. Im Gegenteil. Trotzdem regt es mich nicht auf. Irgend etwas stimmt mit meinen Gefühlen nicht.
In seinem Kopf lässt er das Bild eines Schneehasen entstehen, der alle Oberflächigen Gedanken an die Drogen überlagern soll. Eine alte Übung von ihm, die er sich vor langer Zeit angewöhnte.
Mulier blickt dem Mann in die Augen, schätzt sein Verhalten ab. Erforscht seine Gefühle, sucht nach Diskrepanzen und findet sie.
Es ist falsch, diesen Mann zu vertrauen! Sowas mache ich nicht!
Out of Character
Ausgabe WK-Punkt.

-- einen kurzen Augenblick, und fährt fast ohne Unterbrechung fort: "... man hier auf jemand freundlichen stößt. Mir fehlt nichts."
Scheinbar um seine Hose besorgt nästelt er wieder an ihr rum. Wie durch Zufall bricht der Augenkontakt zwischen den beiden dadurch ab.
Es wäre schon praktisch, wenn man Awe gegen eine einzelne Person als Waffe einsetzen könnte, das geht aber nicht.
Es wirkt immer gegen alle Personen im Umkreis. Wenn der Vampir nicht alle beeindrucken kann, werden immer diejenigen mit der geringsten WK zuerst betroffen (das wäre in diesem Fall sicher nicht Mulier). Damit der Thread aber nicht ins stolpern kommt, ignoriere ich hier gerne die Regel.
 
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Out of Character
sorry hab das mit dem aufstehen überlesen :)

dein regeleinwand stimmt eigentlich, hab nicht daran gedacht. dann betrachte dich einfach als nicht betroffen und schreib dir deine willenskraft wieder gut würde ich vorschlagen


Schaffenberg lässt den wieder geschlossenen Koffer los.
"Sie sehen aus als wären sie überfallen worden. Vielleicht kann ich ihnen ja irgendwie behilflich sein. Gehen wir ein Stück zusammen, man sollte in dieser Gegend keine Aufmerksamkeit auf sich lenken und wir haben scheinbar den selben Weg."
 
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"Vielleicht. Wohin führt ihr Weg, wenn ich fragen darf?", fragt Mulier den Blick nach vorne richtend und sich zusammen mit Schaffenberg in Bewegung setzend, "aber nein, überfallen wurde ich nicht. Jedenfalls nicht heute."

Ein näherer Blick zeigt auch, dass die Wunden ausgewaschen wurden und deutlich verschorft sind. Die sind mindestens einen Tag alt.
 
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"Geradeaus fuehrt mich mein Weg zur Zeit, ich habe mich gerade umgesehen was dieser Stadtteil im Detail zu bieten hat. Vor kurzem haben sich die Besitzumstaende von, sagen wir einiger Immobilien, hier geaendert und einem guten Geschaeft bin ich nie abgeneigt."

Schaffenberg überlegte was sich in dem Koffer befinden könnte. Zur Zeit tippte er am ehesten noch auf Bargeld, wahrscheinlich schwarz. Darüberhinaus verhielt er sich wie jemand auf der Flucht, vor der Polizei oder wem auch immer.

"Was treibt sie her?"
 
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Schaffenberg sieht wie Mulier überraschend schnell seine Contenance wieder gewinnen. Kurze augenblicke später geht er mit einem ruhigen, unauffälligen mittelalten Mann spazieren, der gänzlich in der Menge untertauchen würde, wären nicht seine Verletzungen.

"Ich war geschäftlich in der Gegend. Man könnte meine Tätigkeit als das zur verfügung stellen von einen verlängerten Arm nennen. Wenn irgendwas organisiert, beschafft, in Erfahrung gebracht oder einfach nur subtil gemanaged werden soll, dann kann ich das für meine Auftraggeber erledigen.", er lächelt schwach und tippt sich mit einem Finger gegen das zugeschwollene Auge, "Leider schützt auch das subtilste Vorgehen nicht gegen zufällige körperliche Gewalt."

"Wie plötzlich haben sich denn Besitzverhältnisse geändert? Das klingt ja fast so, als ob dadurch Möglichkeiten brach liegen würden."

Scheinbar geistesabweisend nästelt Mulier an seiner Krawatte, froh, dass seine Jeans und Lederjacke kaputt sind und zufälligerweise grade die passende Kleidung trägt.
Das erste mal, dass er ein fünkchen Glück hat, seit er hier angekommen ist.
 
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Alexander ging behende aus der dunklen Gasse hinaus auf die, durch rote Leuchtreklame, hell erleuchtete Strasse und schlenderte ,unauffällig, den beiden hinterher
 
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"Da haben sie recht, hier liegt einiges brach. Sehr schade dass sie bereits einen Auftraggeber haben. Hat ihr Auftraggeber auch einen Namen unter dem er oder sie in der Szene bekannt ist?

Vielleicht denken sie ja darüber nach beruflich aufzusteigen. Für diesen Fall könnte ich ihnen ein Angebot machen dass sie nicht ablehnen können."
 
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"Zu meinem Glück besteht da kein Interessenkonflikt. Allein die Erfüllung eines bestimmten Dienstes", er lässt den Koffer kaum merklich wippen, "bindet mich. Nicht nur deswegen, auch die Diskretion macht den Namen meines momentanen Auftraggebern überflüssig."

"Vielleicht kennen sie aber ...", Mulier fängt mit Geschick an ein lockeres Gespräch zu flechten über "ehrliche" Geschäftsleute und die heimlichen Größen der hiesigen Unterwelt. Auch lässt er Namen von Handlanger fallen oder erfindet manche Namen und registriert dabei ganz genau, wann und ob ihn Schaffenberg dabei korrigiert. "Oh, natürlich wie konnte ich nur die beiden verwechseln ..."
Out of Character
Selbstverständlich passiert das nur, wenn Schaffenberg darauf eingeht.
Schaffenberg kann ohne weiteres Fragen einflechten, auf die Mulier eingehen wird um so seine eigenen "Referenzen" darzulegen: Er kennst sich sehr gut mit dem Nacht- und Taggeschäften der Stadt aus und hat äußerst gute Kontakte.


Nachdem sie beide ihre Referenzen ausgetauscht haben,
Out of Character
ich gehe jetzt einfach davon aus, dass es zu seiner Zufriedenheit sein wird, ansonsten schreibe ich das noch einmal um
wechselt Mulier das Gesprächsthema: "... normalerweise arbeite ich nur kurzfristig für ein und die selbe Person. Sozusagen meinen Schweiß gegen Blut -- metaphorisch gesprochen."
Was für Aufgaben harren bei ihnen einer Erledigung und welche Vergütung halten sie dafür für gerechtfertigt?"
 
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"Schweiß gegen Blut?"

Schaffenberg hob seine Augenbrauen und lächelte ihn an.
"Seltsame Redewendung, nicht gerade üblich. Für wen arbeiten sie wirklich, also wer bezahlt ihren Schweiss mit Blut?
Ich kenne diese Redewendung nur zu gut und kann mir kaum vorstellen, dass sie immer wieder Kurzaufträge von verschiedenen Personen entgegennehmen."
 
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"Nun, ich kann ihre Skepzis gut verstehen und ganz offen gestanden: Niemanden.
Mein letzter längerfristiger Vertrag verrann leider wie Staub zwischen meinen Fingern und nun muss ich zusehen wie ich jeden Monat über die Runden komme."

"Im Moment erledige ich nur eine Kleinigkeit für Jemanden. Die Vergütung wird zwar finanziell belebend, aber nicht so besonderns erquickend ausfallen, wie sie es von Leuten mit einem ... höheren Niveau sein könnte."
 
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Schaffenberg dachte nach.
Ein Ghoul, zweifels-ohne. Wer war der Domitor?

"Wie lange sind sie denn schon in der Stadt? Da sie sich nicht so schlecht auskennen könnte man meinen sie waren für diesen jemand hier tätig, oder in Finsterburg? Wie hiess diese Person? Das können sie doch ruhig sagen, wo ihr Vertrag geplatzt ist."
 
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"Sie haben recht, ich bin schon länger in der Stadt, aber so einfach kann ich ihnen den Namen nicht nenne, gewisse ... Traditionen der Verschwiegenheit hindern mich daran so offenherzig mit Namen zu sein. Sicherlich werde ich offenherziger sein, wenn wir uns besser kennen. Das Wesen des anderen verstehen sozusagen.
Wüssten sie einen Ort wo sowohl ich als auch sie sich ... traditionell geborgen fühlen würde?"
 
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"Nun, aus Sicherheitsgründen können wir den speziellen Ort auf den sie ansprechen nicht aufsuchen, da ich nicht weiss in wessen Dienst sie standen. Aber wieso gehen wir nicht einfach in eine kleine unauffällige Bar in der Nähe?"

Schaffenberg sah sich um, um sicherzustellen dass niemand zufällig oder absichtlich ihr Gespräch auf der Strasse mithören konnte.

"Um mein Wesen zu verstehen müsste es reichen wenn ich ihnen sage, dass ich in der selben Liga spiele wie ihr ehemaliger Vertragspartner."
 
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Die Bar ist ungemütlich, unfreundlich, verraucht und verbraucht. Aber für einen Fuffi
Out of Character
Aus Schaffenbergs Tasche :)
, kann man das saubere, diskrete und unauffällige Hinterzimmer haben.

"Ist es ihnen Recht, wenn ich etwas Trinke?", fragt Mulier sicherhaltshalber bevor er sich ein Bier bestellt, manche Vampire sind nach seiner Erfahrung da ein wenig eigen.

"Wie ich schon gesagt habe bin ich selbstverständlich nicht leichtfertig im Umgang mit Namen. Nicht mit ihrem, nicht mit irgend einem. Darum dürfte ich vorschlagen uns erst einmal auf ... weltlichere Dinge zu beschränken."

"Nun, für mich klingt es so, als ob sie durchaus tatkräftige Unterstützung bei der Planung und Ausführung gewisser Geschäfte im Rotlichtviertel benötigen. Ich bin so frei und schließe das aus der Tatsache, dass sie persönlich anwesend waren.", fängt Mulier forsch das Gespräch an. Irgendwie hat er das Gefühl, das dieser - womöglichen - Vampir dem direkten Weg nicht abgeneigt ist.

"Wie kann ich ihnen helfen?"
 
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