Courtier Schulen - oder "WARUM????"

AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Wenn ein Spieler das gut ausspielt, dann müßte er da bei mir nicht darauf würfeln. Ich würde dann als SL den Effekt beschreiben und gut is.

Wenn ein Spieler das nicht gut ausspielen kann, dann kann man es mit würfeln regeln.

Andererseits würde ein Spieler, der sowas nicht gut ausspielen kann, bei mir auch keinen Doji Höfling spielen.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Wieviel Beschreibung du oder deine Spieler nutzen (egal ob in soziallen Situationnen oder in Kampfsituationen) kann st du doch dem Regelwerk nicht anlasten? Mir gefällt die Trennung von Fluff und Crunch. Die Regelseite findet man im Buch für alles andere nutzt man seine eigene Fantasy, ist quasi Old School Rollenspiel. Früher waren alle Spiele so, und heute kann man damit nicht mehr umgehen? Und Schuld sollen dann die Spiele sein?

Nun, wenn ein Design Team davon spricht, mehr aus der 4ten Edition zu machen, als bloße Würfelei und sich auf Style konzentrieren möchte, um anschließend Regeln für soziale Interaktionen anzubieten, die es ermöglichen, in einer Diskussion aus Sätzen wie "Dem Kaiser gehört mein Leben!" einen Bruch der Etikette zu konstruieren, weil man gut gewürfelt hat....dann stimmt da was nicht meiner Meinung nach. Hier wird dann dem Kontrahenten des Dojo Courtiers aufgezwungen, zu akzeptieren, dass ersiees ein Court-Voll-N00B ist....und das unter Umständen bei einem Spieler, der seit 15 Jahren nichts anderes zu machen scheint, als durch eigene Eloquenz Courtiers zum Heulen zu bringen. Und sowas stinkt.

Und früher hat man mit 'nem Stock auch hinter 'nem Reifen hergejagt und das Unterhaltung genannt. Das ist jetzt nicht wirklich ein Argument.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Nun, wenn ein Design Team davon spricht, mehr aus der 4ten Edition zu machen, als bloße Würfelei und sich auf Style konzentrieren möchte, um anschließend Regeln für soziale Interaktionen anzubieten, die es ermöglichen, in einer Diskussion aus Sätzen wie "Dem Kaiser gehört mein Leben!" einen Bruch der Etikette zu konstruieren, weil man gut gewürfelt hat....dann stimmt da was nicht meiner Meinung nach. Hier wird dann dem Kontrahenten des Dojo Courtiers aufgezwungen, zu akzeptieren, dass ersiees ein Court-Voll-N00B ist....und das unter Umständen bei einem Spieler, der seit 15 Jahren nichts anderes zu machen scheint, als durch eigene Eloquenz Courtiers zum Heulen zu bringen. Und sowas stinkt.
Zum Rollenspiel gehört beides dazu, das Ausspielen und Darstellen ebenso wie die Regelseite. Wenn der Crane also anfängt seine Technique einzusetzen (als Courtier mit 15 Jahren erfahrung weiß man dann etwa wie das jetzt ab geht), dann setzt man als Spieler halt einen Void Punkt ein und sieht zu das man den Contested Roll (welcher in der Regeln drin ist und vom Kranich geschaft werden muß) für sich zu entscheiden. Wenn einem das gelingt, antwortet man wohl als geübter Höfling mit einer anderen Stelle aus dem Tao oder bringt eine Anektote aus dem Leben von Lady Doji (wie könnte der Crane dem dann wiedersprechen). Sehe echt nicht das Problem. Was sollte den das Regelwerk da deiner Meinung noch anderes dazu schreiben? Brauche kein Regelwerk das mich mit Fluff zuballert, so etwas macht man selbst, dafür ist man doch schließlich Rollenspieler. Wenn dein Charakter mit 15 Jahren Erfahrung den Wurf nicht schaft, dann fällt ihm entweder mal gerade nichts ein, oder du hast vielleicht einfach schlecht gebaut (wie Leute die sich halt denken, soziale Skills braucht man nicht, die spielt man einfach aus).
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Es geht nicht darum, dass der Charakter 15 Jahre Erfahrung hätte. Der Charakter ist schnurzpieps.

Es geht eher darum, dass ein Spieler, der in den letzten 15 Jahren nichts anderes gemacht hat, als Courtier darzustellen und japanische Etikette zu konsumieren wie ich den morgendlichen Kaffee hier von einer Handvoll Würfel gePwNd wird, die im schlimmsten Falle ein Typ geworfen hat, der für gewöhnlich dreistöckige Cyberoger mit Schaufel spielt, und das die 4te Edition so etwas zulässt, obwohl sie sich mehr auf Style als auf Würfelunsinn konzentrieren wollten.

Wenn der Crane also anfängt seine Technique einzusetzen (als Courtier mit 15 Jahren erfahrung weiß man dann etwa wie das jetzt ab geht), dann setzt man als Spieler halt einen Void Punkt ein und sieht zu das man den Contested Roll (welcher in der Regeln drin ist und vom Kranich geschaft werden muß) für sich zu entscheiden. Wenn einem das gelingt, antwortet man wohl als geübter Höfling mit einer anderen Stelle aus dem Tao oder bringt eine Anektote aus dem Leben von Lady Doji (wie könnte der Crane dem dann wiedersprechen).

Und genau da liegt doch das Problem. Wenn einem das nämlich nicht gelingt, muss der Spieler des Kontrahenten es halt akzeptieren, dass sein Charakter sich zum Hirsch macht, obwohl ihm das dank seiner Eloquenz in einer tatsächlich ausgespielten Szene nie passiert wäre. Der Spieler des Doji Courtiers deckt keinen faux pas des Diskussionspartners auf oder was, sondern er forciert mit seinem Wurf diesen faux pas erst. Und das lediglich damit, dass sein Spieler 'ne Handvoll Würfel über den Tisch geballert hat.

Das ist so, als würde der Mantis Bushi eine Tech bekommen, bei der er bei einem Würfelerfolg irgendwie dafür sorgt, dass dein Kakita Bushi sich sein Schwert in den Arsch steckt und dabei quieken muss wie ein Ferkel.

Hier wird dem Opfer der Tech mehr aufgezwungen, als bloßes Versagen. Hier wird sogar durch Würfel entschieden, was ein Charakter in etwa gesagt/getan hat. Somit wird durch eine einfache Tech Einfluss auf die Art und Weise genommen, wie ich meinen Charakter spiele. Und das ist soweit weg von RPG Style, wie's fast nicht weiter geht.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Der Kranich macht es möglich das du einen Faux Pas begehst, er zwingt dich nicht zu wiedersprechen. Wenn du dein Mund aufmachst, nachdem du den Contested Roll verloren hast, bist du selbst Schuld.

Wie sollte den das System deiner Meinung nach aussehen? Gleich ganz würfellos, so das alles komplett Spielleiter Willkür wird? Auch Leute die 15 Jahre in etwas Erfahrung haben werden mal geowned (und die Doji Courtier 4 Schulltechnique lernt man sicher auch erst nach Jahren, so das der Charakter der dies anwendet auch einige Erfahrung am Hof wohl haben wird).

Würfel sind dazu da die Qualität deines Charakters in Spielsituationen zu ermessen. Bau dir ein Charakter der die Werte hat die zum Hintergrund passen (also einen POWERGAMING Charakter wie Zornhau es nennen würde). Und lebe dann damit das ab und an mal jemand vorbei kommt der dennoch besser ist. Ist doch mit Kampfregeln genau das Selbe.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Der Kranich macht es möglich das du einen Faux Pas begehst, er zwingt dich nicht zu wiedersprechen. Wenn du dein Mund aufmachst, nachdem du den Contested Roll verloren hast, bist du selbst Schuld.

Nur lädt diese Situation eben nicht im geringsten dazu ein, tatsächlich sozial zu interagieren. Sie sorgt einfach dafür, dass so etwas nicht mehr notwendig ist. Ist sicherlich super für Leute, die selten sprechen und trotzdem mal nonverbal durch Würfelwürfe eine Diskussion "gewinnen" wollen, oder die einfach nie die richtigen Argumente zur Hand haben. Aber für ein wirklich soziales Setting tut so eine Regel absolut gar nichts. Sie macht es einfach nur überflüssig. ("Warum ausspielen? Würfeln wir einfach und überspringen das ganze Heckmeck.")

Ist doch mit Kampfregeln genau das Selbe.

Ob das im simulierten Kampf genau dasselbe ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle.

Gegen simulierte Kämpfe habe ich nichts einzuwenden. Ich finde lediglich, dass simulierte Diskussionen absoluter Dreck sind.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Nur lädt diese Situation eben nicht im geringsten dazu ein, tatsächlich sozial zu interagieren. Sie sorgt einfach dafür, dass so etwas nicht mehr notwendig ist. Ist sicherlich super für Leute, die selten sprechen und trotzdem mal nonverbal durch Würfelwürfe eine Diskussion "gewinnen" wollen, oder die einfach nie die richtigen Argumente zur Hand haben. Aber für ein wirklich soziales Setting tut so eine Regel absolut gar nichts. Sie macht es einfach nur überflüssig. ("Warum ausspielen? Würfeln wir einfach und überspringen das ganze Heckmeck.")
Es soll Leute geben die tatsächlich keinen gerade Satz hinbekommen und im Rollenspiel dennoch Sozialle Charaktere spielen wollen, dennen würdest du dann dies auch sicher verbieten? Mir gefällt es wenn man etwas zusätzlich (also gewürfelt wird bei mir immer, egal wie gut man reden kann) zum Wurf das auch ausspielt. Natürlich kann man das wenn man will (und keinen sinn darin sieht) auch unter den Tisch fallen lassen, dennoch ist das dann kein Fehler des Spiels (Fand das schon merkwürdig genug das so einige Leute von D&D4 behaupten, es sei ein Brettspiel, womit sie effectiv nur ein Armutszeugnis über sich selbst abgeben).

Gegen simulierte Kämpfe habe ich nichts einzuwenden. Ich finde lediglich, dass simulierte Diskussionen absoluter Dreck sind.
Für mich sind beides Konflicktresultionsregeln. Denn mir ist klar das viele Spieler sich nicht so ausdrücken können wie ihr Charakter es vielleicht könnte, brauche da dann nicht aud Arrogant zu machen und behaupten das man dafür keine Regeln braucht. Es gibt viele Leute die sinnvolle Sozialekonfliktregeln begehrten (gehöre selbst dazu). Und das die Crane da auf Rang 4 ein Totschlagargument bekommen, paßt zum Clan. Wenn du also eine Laberbacke spielen willst der auch einem Doji wiedersprechen kann, soltest du einfach dafür sorgen das dies von deinen Werten auch getragen wird (kann zum Beispiel jene DSA-Spieler immer nicht ertragen die sich ein völlig unzulänglichen Charakter bauen, und dann den ganzen Spielabend rumheulen das ihr Charakter vom Hintergrung her viel krasser sein sollte. Das Phänomen gibt es sicher auch in anderen Spielen, fällt mir nur besonders oft bei DSA auf).
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

MIR geht's hier eher darum das der ganze Mist total abstrakt ist. Schrieb ich aber schon. Wie sieht das am Spieltisch aus? Ich pflege meine Konversationen AUSZUSPIELEN, ob man würfelt oder nicht. Leider bin ich kein Bushidospezialist. Ich stehe sogar sehr dumm da wenn man mit mir über Bushido diskutieren will.

Jetzt sagt der Löwenspieler: "Mein Leben gehört dem Kaiser!". Der Kranich Spieler nutzt daraufhin seine Fähigkeit und hat Erfolg. Was SAGT der Kranichspieler/der SL dann? Das geht eben nur ABSTRAKT, auf Regelebene - "Dein geschicktes Argumentieren bringt den Löwen dazu das er dir zustimmen muss das sein Leben nicht dem Kaiser gehört, oder er bricht die Etikette". Das ist doch Mist. Das stört die Immersion.

Und vor allen Dingen setzt man die Fähigkeit ja auch mehr als einmal ein - und dann JEDESMAL so einen Scheiß zusammen konstruieren? Neee...

Eine Fähigkeit muss vor allen Dingen auch mit dem "wie" nachvollziehbar sein, da Rollenspiel eigentlich nur von Beschreibung lebt. Einfach einen mechanischen Effekt mit ein bisschen abstraktem Fluff hinballern reicht nicht aus.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Gegen simulierte Kämpfe habe ich nichts einzuwenden. Ich finde lediglich, dass simulierte Diskussionen absoluter Dreck sind.

Och, ich würde mich auch aufregen bei Abilities wie:

"Der Harrier schleicht sich geschickt HINTER den Feind und macht Schaden..." (Das wird auf ebener Fläche ein Problem - das schleichen ist von soviel abhängig...)

oder

"Der Akodo manövriert seinen Gegner in eine ausweglose taktische Lage..."
"Der Bayushi umgeht den Gegner..."
"Der Mantis flankiert die gegnerische Kobune..."
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Es soll Leute geben die tatsächlich keinen gerade Satz hinbekommen und im Rollenspiel dennoch Sozialle Charaktere spielen wollen, dennen würdest du dann dies auch sicher verbieten?

Warum würde ich das wohl tun wollen? Und warum willst du mir das wohl unterstellen, bloß, weil ich Gelaber Kacke finde, das gar nicht wirklich stattfindet, sondern lediglich von Würfeln simuliert wird?

Nein, wenn jemand, der selbst keinen geraden Satz hinbekommt unbedingt mal eine Plaudertasche vom Kranich Clan spielen will und damit zufrieden ist, dass die wirkliche Stärke seiner Figur bloß hin und wieder mal in ein, zwei Minuten pro Session durch einige Würfelwürfe abgewickelt wird, dann hat er meinen Segen. Ich bin ja schließlich nicht gezwungen, mich mit dem Spieler großartig auseinander zu setzen, wenn ich keine Motivation dazu habe.

Natürlich kann man das wenn man will (und keinen sinn darin sieht) auch unter den Tisch fallen lassen, dennoch ist das dann kein Fehler des Spiels

Generell gesehen nicht.

Wenn das Spiel allerdings explizit etwas anderes zu erreichen behaupten, kann man sich ruhig an die Stirn fassen.

Denn mir ist klar das viele Spieler sich nicht so ausdrücken können wie ihr Charakter es vielleicht könnte, brauche da dann nicht aud Arrogant zu machen und behaupten das man dafür keine Regeln braucht. Es gibt viele Leute die sinnvolle Sozialekonfliktregeln begehrten (gehöre selbst dazu). Und das die Crane da auf Rang 4 ein Totschlagargument bekommen, paßt zum Clan.

Wirklich geil an der Regel ist aber, dass dein Kranich jetzt Fu Leng huldigen kann und ihm die Tech erlaubt, jedem Musterbeispiel an Ehre vom Löwen Clan, der das anders sieht, als ehrenlosen Idioten hinzustellen, der von Bushido und Blasen keine Ahnung hat. Und ich muss das als Spieler nicht einmal rechtfertigen, wenn ich nicht mag, weil die Würfel und die Tech das für mich erledigen. :koppzu:
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

MIR geht's hier eher darum das der ganze Mist total abstrakt ist. Schrieb ich aber schon. Wie sieht das am Spieltisch aus? Ich pflege meine Konversationen AUSZUSPIELEN, ob man würfelt oder nicht. Leider bin ich kein Bushidospezialist. Ich stehe sogar sehr dumm da wenn man mit mir über Bushido diskutieren will.

Jetzt sagt der Löwenspieler: "Mein Leben gehört dem Kaiser!". Der Kranich Spieler nutzt daraufhin seine Fähigkeit und hat Erfolg. Was SAGT der Kranichspieler/der SL dann? Das geht eben nur ABSTRAKT, auf Regelebene - "Dein geschicktes Argumentieren bringt den Löwen dazu das er dir zustimmen muss das sein Leben nicht dem Kaiser gehört, oder er bricht die Etikette". Das ist doch Mist. Das stört die Immersion.

Und vor allen Dingen setzt man die Fähigkeit ja auch mehr als einmal ein - und dann JEDESMAL so einen Scheiß zusammen konstruieren? Neee...

Eine Fähigkeit muss vor allen Dingen auch mit dem "wie" nachvollziehbar sein, da Rollenspiel eigentlich nur von Beschreibung lebt. Einfach einen mechanischen Effekt mit ein bisschen abstraktem Fluff hinballern reicht nicht aus.
Da was der Kranich genau sagt ziemlich vom Thema abhängt, kannst du hier vom Regelwerk kaum erwarten das es dir diese Antwort gibt. Wenn du in der konkretten Spielsituation bist, fällt dir hoffentlich was schönes ein (nebenbei, sehe da zum Beispiel als Spielleiter auch selten ein Problem drin, wenn man sich ideen von mitspielern geben läßt). Regeln haben halt immer die angewohnheit zu einem gewissen Grad abstrakt zu bleiben. Wenn man tatsächlich nichts findet, dann kann man dies auch indierkt abhandeln (ist nicht schön aber besser als dann gleich alles zu stoppen).

zum vom dir genannten Beispiel, würde wenn ein Kranich die Technique einsetzt um einen Löwen in der Situation anzuscheißen, mir eher denken was für eine Papnase der Kranich ist der das so plump einsetzt. Würde wahrscheinlich dem Löwen sogar ein dicken Bonus auf seinen Contested Roll geben, weil er effectiv ja genau schon auf Bushido Welle ist. Die Technique setzt man in situationen ein wo man nicht Leute einfach nur blöd anmachen will, sondern wo es ums Politische Manövrieren geht. Die Phönix und Mantis streiten isch um eine Insel, beide haben gutte Argumente; enter the Crane, man bringt sein Bushido Argument (Die insel gehört den Phönix schon seit alters her und die Shiba haben nie ihre PFLICHT vernachlässigt die bewohner zu schützen, so sollte man dies auch nicht in Zukunft verwehren). Wenn nun der Mantide wiederspricht, sagt er effektiv das er Pflicht nicht würdigt, alle am Hoffe würden ihn für uneherenhaft halten, wie könnte man so jemandem eine Insel anvertrauen? Und selbst mögliche Verbündete der Manis, wie die Unicorn, würden nun zögern sich einzumischen. Sehe da echt überhaupt kein Problem, solange man nur seine Phantasie und Kreativität nutzt...
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Und schon habe ich den Effekt der Fähigkeit, aber ganz ohne Würfelei?
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Und schon habe ich den Effekt der Fähigkeit, aber ganz ohne Würfelei?
Nein, der Wurf sagt dann wie gut dein Argument wirklich ist, wenn im Contestet Roll dich jemand schlägt, dann kann jener ein Argument bringen welches deines entkräftet (Sind wir hier im Kindergarten, oder muß man hier so etwas tatsächlich erklären?).
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Offensichtlich - FAKTEN kann man ja kaum anhand der Würfelei interpretieren. Höchstens wie durchdringend man das rüber bringt. Wenn man aber mal soweit ist das man freihändig interpretieren kann, ja, dann lässt man doch die ganze fucking Würfelei einfach WEG. Das nervt doch dann nur.

Das Würfeln brauche ich wenn nicht alle auf einem Level sind, und DANN kann ich die Doji Fähigkeit einfach nicht benutzen weil es so abstrakt ist, das ich ohne vertiefte Bushido Kenntnis nichts konkret sagen kann.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Würfel sind deine Freunde, sie gehören zu gutem Rollenspiel einfach dazu. Sie sagen dir ob du das was du als Spieler noch so eloquent auszudrücken vermackst auch wirklich beim Gesprächspartner ankommt (oder umgekehrt, wenn du nicht so wortgewand bist, ob dein Charakter es dennoch klar ausdrücken kann). Sie sind das was die Spielsituationen spannend macht, selbst das beste Argument schlägt fehl wenn dein Gegenüber es in den falschen Hals bekommt. Deshalb einfach auf Würfe zu verzichten ist pure Willkür (kein Wunder das ihr hier die Courtier als soviel schwächer empfindet, ihr nutzt sie ja nicht richtig). Wer Konflicktsituationen ohne Würfel lößt (oder andere Regelmechanismen) ist halt nur Erzählonkel aber kein echter Spielleiter. Erzählspiel beinhaltet das die Geschichte auch durch Würfe beeinflußt wird, wer dies nicht möchte, sollte besser Romane schreiben als Rollenspielrunden leiten.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Ich frage mich ob du liest was ich schreibe :)

Courtier sind doch nicht SCHWACH. Die Fähigkeit ist einfach grenzwertig dumm, weil man sie laut Regeln immer benutzen kann - aber wenn man nicht selber gerade zufällig ein Meister der Bushido Argumentation ist geht das eben nur Abstrakt.

(Und ob das weglassen von Würfeln wirklich zu einem besseren Romancier als Spielleiter macht bestreite ich ganz einfach mal pauschal)
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Wer Konflicktsituationen ohne Würfel lößt (oder andere Regelmechanismen) ist halt nur Erzählonkel aber kein echter Spielleiter.

Über den ganzen anderen Kram kann ich hinwegsehen, zum Teil auch, weil Würfel natürlich zum Rollenspiel dazu gehören. Ich kann sogar mit der Bezeichnung "Erzählonkel" leben, weil das für mich nicht wirklich was schlimmes darstellt.

Aber einem Spielleiter seine Echtheit absprechen zu wollen, wenn er Kommunikation in einem Spiel, bei dem es um das gemeinsame Erzählen von Geschichten geht, höher bewertet, als Würfelglück und Werte, zeigt recht deutlich, dass du mit PoKèmon auf dem GameBoy oder 'nem Fang Den Hut Brettspiel echt besser aufgehoben bist.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Ich frage mich ob du liest was ich schreibe :)
Vielleicht kommt bei mir einfach nicht der Punkt an den du machen willst.

Courtier sind doch nicht SCHWACH. Die Fähigkeit ist einfach grenzwertig dumm, weil man sie laut Regeln immer benutzen kann - aber wenn man nicht selber gerade zufällig ein Meister der Bushido Argumentation ist geht das eben nur Abstrakt.
Sehe dies vielleicht einfach nicht so Eng, möglicherweise weil ein gewisser Abstraktionsgrad einfach immer bei unserem Hobby dabei ist (besonders wenn Spieler mit einem gewissen Handicap versuchen soziale Charaktere darzustellen, da läuft dann sowieso recht viel abstrakt).

Letztlich ist diese Technique etwas das der immersion ins setting helfen kann, da sie zeigt wie man diskussionen in Rokugan führt und gewinnt (über die Ehre Schiene), so wie man bei uns in Europa im Mittelalter Diskussionen gewann in dem man die größte Autorität in bezug auf seine Meinung zitieren konnte (egal wie sehr aus dem Zusammenhang gerissen).

(Und ob das weglassen von Würfeln wirklich zu einem besseren Romancier als Spielleiter macht bestreite ich ganz einfach mal pauschal)
In die Richtung wird man wohl tatsächlich nicht besser, aber man wird in die andere schlechter.

Über den ganzen anderen Kram kann ich hinwegsehen, zum Teil auch, weil Würfel natürlich zum Rollenspiel dazu gehören. Ich kann sogar mit der Bezeichnung "Erzählonkel" leben, weil das für mich nicht wirklich was schlimmes darstellt.

Aber einem Spielleiter seine Echtheit absprechen zu wollen, wenn er Kommunikation in einem Spiel, bei dem es um das gemeinsame Erzählen von Geschichten geht, höher bewertet, als Würfelglück und Werte, zeigt recht deutlich, dass du mit PoKèmon auf dem GameBoy oder 'nem Fang Den Hut Brettspiel echt besser aufgehoben bist.
Die Würfel dienen als Teil der Kommunikation, und genau weil du versagst dies zu sehen, versagst du auch als Spielleiter. Warum sehen die Leute, wenn es ums Rollenspiel geht, immer nur ein Teil des Ganzen? Rollenspiel ist nicht nur Geschichte, nicht nur Simulation einer Welt, nicht nur Würfelwerfen, nicht nur Zeit mit seinen Freunden, es ist alles zusammen! Und wenn man einen Teil ignoriert ist das Gesamtergebniss einfach nicht das was man wirklich erzielen könnte.
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Was ich an L5R so sympathisch finde ist, das hier alles immer 2 Jahre später passiert. Jetzt ist die ARS Debatte (die anderswo lange gelutscht ist) auch in Rokugan angekommen.

Das macht das Spiel immer so etwas herrlich altbacken. Hat einen Charme für sich.

(Achja - und zur Sache:Abstraktionsgrad hin oder her, AEG nimmt für sich in Anspruch das man besser beschreiben kann mit der neuen Edition und druckt dann so einen Scheiß)
 
AW: Courtier Schulen - oder "WARUM????"

Die Würfel dienen als Teil der Kommunikation, und genau weil du versagst dies zu sehen, versagst du auch als Spielleiter. Warum sehen die Leute, wenn es ums Rollenspiel geht, immer nur ein Teil des Ganzen? Rollenspiel ist nicht nur Geschichte, nicht nur Simulation einer Welt, nicht nur Würfelwerfen, nicht nur Zeit mit seinen Freunden, es ist alles zusammen!

Ich versage gar nicht, zu sehen, dass Würfel Teil des Spiels sind. Falls du das meinst. Hab' ich sogar - Double Check -, in meinem Post genau vor diesem hier geschrieben. Im Gegensatz zu dir habe ich lediglich weniger Gewicht auf das Würfelwerfen und Werte gelegt, als auf den tatsächlich stattfindenden, kommunikativen Teil und das soziale Miteinander. Tue ich immer noch.

Leuchtet bei deinem Kommunikationsstil aber ein, dass du Würfeln und Werten den Vorzug geben möchtest.
 
Zurück
Oben Unten